TOKIO
Tokio - die größte Metropole der Welt
Eine faszinierende Stadt und die Hauptstadt Japans - zwischen Tradition und Moderne mit über 37 Millionen Einwohnern ist sie die größte Metropole der Welt. Tokio ist auf die eigene Weise total einzigartig. Zwischen Menschenmassen, lauten und bunten Straßen findest du dich in spirituellen Orten und stillen Bahnen wieder.
Tokio – die Ankunft unserer ersten Fernreise. Vielleicht wird dir dieses Gefühl bekannt vorkommen, wenn man erstmal überfordert aber gleichzeitig auch so begeistert ist! Vor allem die Züge, wo all die Haltegriffe hinunterhängen, und man ihnen ansieht, dass sie so konzipiert worden sind um möglichst viele Menschen transportieren zu können. Das war mein persönlich erster kleiner Kulturschock. Aber ab da wird dir klar, jap, wir sind hier in der größten Metropole der Welt! Das was man immer so im Internet und Fernsehen sieht ist jetzt einfach Realität.
Wenn Japan dein erstes Mal Asien ist, wird dich schon ein kleiner Kulturschock erwarten. Doch du wirst dich schnell an die Annehmlichkeiten gewöhnen. Saubere Städte, saubere Bahnhöfe, pünktliche Züge, kein drängeln, respektvolle Menschen. Ich wurde verzaubert und begeistert und war nun schon fünfmal in diesem wundervollen Land. Ich will die ganze Welt sehen, doch ein Jahr ohne Japan ist schon fast unvorstellbar.
Tokio ist meine Lieblingsstadt und so unglaublich spannend! Und das beeindruckendste: So viele Menschen leben auf einem Fleck, doch es ist geordnet und ruhig – so faszinierend! Mehrere Wochen kann man allein nur in Tokio verbringen und es wird definitiv nicht langweilig.
Vielen Dank, dass dich dein Interesse zu diesem Blog geführt hat! Allgemeine Infos zu einer Japan Reise findest du hier.
Planung & erste Infos
Tokio ist die größte Metropole der Welt und man ist schnell überfordert und weiß gar nicht so richtig wo man hier Anfang soll. Zunächst einmal ein paar Infos, welche ich zum Anfang hilfreich finde:
-Tokio hat nicht das typische Stadtzentrum wie die meisten Städte auf der Welt. Hier gibt es viele Stadtteile, die teilweise so groß sind wie kleine andere Städte auf der Welt! Und in diesen Stadtteilen befinden sich dann die vielen verschieden Zentren der Stadt - Shibuya, Shinjuku, Asakusa, Ikebukuro usw. Alle diese „kleinen Städte“ fügen sich zur großen Stadt Tokio zusammen.
-Tokio ist groß, hat aber ein sehr gutes ausgebautes ÖPNV-Netz! Du kommst in dieser Stadt überall ganz einfach von A nach B. Aber unterschätze die Distanzen der Stadt nicht. Vom berühmten Asakusa Schrein bis zu Shibuya Crossing fährt du mit der Metro 40-45min. Deswegen ist eine gute Planung für den Reisetag sinnvoll, wenn du nicht unnötig die Zeit in der Metro verbringen möchtest.

Fortbewegung in Tokio
Allgemeine Infos
Wie bereits erwähnt gibt es in Tokio ein sehr gut ausgebautes Zugsystem. Es ist so gut, dass du nie lange, meistens nur wenige Minuten, auf einen Zug warten musst. Doch weil die Stadt eben so groß ist, kann das für den ersten Besuch schnell überfordernd sein. Hier erkläre ich dir im Überblick die wichtigsten Infos:
Um die Züge in der Stadt überhaupt nutzen zu können, benötigst du zuerst eine Fahrkarte. Ein Einzel-, Tages- oder Wochenticket kannst du an jeder Station an einem der Automaten kaufen. An den Automaten kannst du die Sprache auf Englisch umstellen.
Ich empfehle dir jedoch eine IC-Card zu holen. Dies ist eine praktische aufladbare Geldkarte, die du für das ganze Zugnetz nutzen kannst. Diese kannst du entweder physisch, direkt am Flughafen oder einer Station in Tokio, an einen der Automaten erwerben oder du holst dir vorab die IC-Card auf dein Handy. Die größten Arten sind Suica & Pasmo. Diese funktionieren beide einwandfrei und sind beide als eigene App verfügbar.
->Weitere Infos zur IC-Card
Vom Flughafen in die Stadt
Wenn du bei deiner Reise als erstes an einem der Flughäfen Narita (NRT) oder Haneda (HND) ankommst, hast du verschiedene Möglichkeiten in die Stadt zu kommen. Ab Narita gibt es den Keisei Skyliner (45-60min/~14€) oder den Narita Express (NEX) (60-90min/~17€) oder die lokale und günstigere Alternative die Keisei Main Linie und die Narita/Sobu Linie (60-90min/~6€).
Keisei Skyliner: schnell, bequem, praktisch, ausgebaute Sitze, Gebäckablage.
Narita Express (NEX): schnell, bequem, praktisch, ausgebaute Sitze, Gebäckablage, bei einem Einzelticket kann man in der Stadt anschließen die Yamanote Linie mitnutzen, der Japan-Rail-Pass kann für den NEX genutzt werden.
Keisei Main Linie: günstig, keine Gepäckablage, lokale Variante, hält an vielen Stationen, man muss ggf. stehen.
Narita/Sobu Linie: günstig, keine Gepäckablage, lokale Variante, hält an vielen Stationen, man muss ggf. stehen, der Japan-Rail-Pass kann genutzt werden, der Name des Zugs ändert sich auf der Strecke von Narita Linie zur Sobu Linie (der Zug bleibt gleicht).
Neben der Bahn hast du die Möglichkeit mit einem Airport Bus (1-2h/~8-17€ je nach Anbieter) in die Stadt zu kommen. Die verschiedenen Busse heißen Airport Limousine Bus, Airport Bus Tokyo – Narita, Narita Ikebukuro Airport Shuttle Bus.
Eine weitere Transportmöglichkeit ist ein Taxi (~130€). Der Preis ist hoch aber lohnt sich ggf. bei mehreren Personen.
Habe bei deiner Auswahl gerne im Blick, welche Stationen angefahren werden und wo sich deine Unterkunft befindet. Ggf. lohnt sich aufgrund dessen eine bestimmte Linie mehr.
Fortbewegung in der Stadt
In der Stadt gibt es dann drei verschiedene Anbieter, die das Streckennetz anbieten. Züge von der Japan Railway Lines (bei diesen kannst du deinen Japan-Rail-Pass nutzen) und Metros der Gruppen Tokyo Metro und Toei Subway. (weitere Infos zum Japan-Rail-Pass -hier-)
Deine Orientierungshilfe in dieser Stadt ist Google Maps. Du gibst einfach an wo du hin willst und die App zeigt dir ganz easy an was die beste Route für dich ist. Zu welcher Station du musst, welche Bahn du nehmen sollst, wo du ein-, aus- und ggf. umsteigen musst und sogar praktische Tipps wie welchen Ausgang du an der Station nehmen kannst, wie ausgelastet die einzelnen Wagons sind, und welcher Wagon an deinem Ausstieg am nächsten an deinem Ausgang ist.
Eine einfache Fahrt kostet in der Regel 0,50€ bis 1,50€. Wenn du etwas weiter außerhalb fährst, z.B. nach Odaiba (~3€). Die Fahrtpreise werden dir allerdings auch bei Google Maps angezeigt, so dass du vorher informiert bist. Und keine Angst wegen der Sprache, in der ganzen Stadt sind alle Schilder und durchsagen auf Japanisch und Englisch.
Merken kannst du dir die Yamanote Line. Diese fährt quasi dauerhaft eine Rundfahrt in Tokio und klappert so gleichzeitig die wichtigsten Stationen wie Shibuya, Shinjuku, Akihabara und Co. ab.
Hinweis: Rush Hour bedeutet in Tokio, dass was du dir im asiatischen Raum vorstellst. Wir haben das selbst schon erlebt und da wird es im Zug nicht nur ein bisschen Eng. Da werden wirklich so viele Menschen wie möglich in einen Zug „gestopft“.
Die Rush Hour Zeiten sind ungefähr gegen 8 Uhr bis 9 Uhr morgens und 17 Uhr bis 18.30 Uhr. Dies betrifft natürlich nicht alle Linien und Haltestellen in Tokio, doch besonders die Gegenden wo viele Bürogebäude sind.
Falls du zufällig mal in eine Rush Hour reingeraten solltest, bleib ruhig, nutze die „leeren“ Wägen die dir von Google Maps angezeigt werden, warte ggf. ein bis mehrere Züge ab, da diese zu dieser Zeit in 1-2 Minuten Takt kommen oder laufe ein paar Stationen zu Fuß.
Top 10 Highlights in Tokio
Hier findest du die Top 10 Highlights in Tokio, die du bei deinem ersten Besuch nicht verpassen solltest.
- Shibuya Crossing
- Senso-ji Tempel
- Shinjuku
- Meiji Schrein
- Akihabara
- Roppongi
- Kaiserpalast
- TeamLab Borderless / TeamLab Planetes
- Odaiba
- Ueno-Park
Aussichten:
- Tokyo Skytree
- Shibuya Sky
- Tokyo Tower
- Government Building
- Sky Park Sunshine City
- Azabudai Hills Mori JP Tower
- Caretta Shiodome Sky View
- Tokyo City View (Roppongi Hills Mori Tower)
- Asakusa Tourist Information Center
Japanische Gärten:
- Shinjuku Gyoen Park
- Hamarikyu-Park
- Kyu-Yasuda-Garten
- Koishikawa Korakuen
Kirschblüte:
Wenn du im Frühling reist, solltest du dir die Kirschblüte nicht entgehen lassen – Tokio verwandelt sich dann in ein rosafarbenes Blütenmeer. Besonders schön sind Ueno Park, Chidorigafuchi, Yoyogi Park, Shinjuku Gyoen Park, Hamarikyu Park, Meguro River, Harimazaka Sakura-namiki in Ikebukuro, Sakurazaka in Shibuya oder Sumida River mit Blick auf den Skytree.
Highlights nach Stadtteilen und Bezirken

Shibuya
Kaum ein Stadtteil steht so sehr für das moderne Tokio wie Shibuya – berühmt für seine legendäre Kreuzung, leuchtende Screens und das niemals endende Großstadtgefühl.
- Shibuya Crossing
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Tokio findest du genau hier in Shibuya. Und zwar die Shibuya Crossing. Diese berühmte Kreuzung wirkt auf Bildern oft riesig, doch vor Ort ist sie überraschen kompakt. Beeindruckend ist nicht ihre Größe, sondern die Menschenmenge. Pro Ampelphase überqueren 1000-3000 Menschen die Kreuzung und zu Stoßzeiten sogar bis zu 15.000 Personen! Besonders im Dunkeln zusammen mit all den Screens und Leuchtreklamen, umgeben von vielen Hochhäusern, macht es Spaß all das Treiben zu beobachten. Hier wird während der grünen Ampelphase nicht nur über die Kreuzung gelaufen – nein - überall Einheimische, Menschen die Content produzieren, tanzen oder einfach staunend die Reise genießen. Direkt nebenan findest du den berühmten Starbucks, wo du einen Ausblick auf die Crossing genießen kannst.
- Hachiko Statue
Direkt neben der Shibuya Crossing befindet sich die Hachiko-Statue. Dies ist ein weltbekanntes Denkmal, welches die Treue eines Hundes zu seinem Besitzer ehrt. Um genau zu sein geht es um den Akita-Hund Hachiko, welcher neun Jahre auf seinen verstorbenen Besitzer täglich am Bahnhof Shibuya auf ihn wartete. Die Statue symbolisiert Loyalität, Hingabe und Beständigkeit.
- Shibuya Sky
Auf dem Shibuya Scramble Square befindet sich die 229 Meter hohe Aussichtsplattform Shibuya Sky, wo du eine 360-Grad-Aussicht genießen kannst. Bei viel Glück, kannst du sogar den Mt. Fuji in der Ferne erkennen. Die Aussichtsplattform ist eine offene Dachterrasse auf dem 47. Stock des Gebäudes. Hier befindet sich die berühmte Rolltreppe, wo du vielleicht schon das ein oder andere Reel mit Blick auf den Sonnenuntergang gesehen hast.
Auf solchen Aussichtsplattformen wird einem erst bewusst, wie riesig Tokio wirklich ist. Gefühlt scheint die Stadt kein Ende zu haben. Die Menschen auf der Shibuya Crossing erscheinen plötzlich winzig wie Ameisen und man selbst steht mitten über einer der größten Metropolen der Welt. Dieser Moment hat mich wirklich beeindruckt.
Spontan kommen ist hier eher weniger der Fall… Tickets sind Wochen im Voraus ausgebucht, gerade zum Sonnenuntergang. Tickets kannst du -hier- kaufen oder auf Seiten wie klook.com oder Trip.com.
Mini Info Box
Lage: Shibuya Scramble Square
Nächste Station: Bahnhof Shibuya
Zeit einplanen: 1-2 Stunden
Eintritt: ca. 2000Yen (10€)
Warum besonders: Blick auf Shibuya Crossing, Aussichtsplattform im Freien
Fotospot-Tipp: Je nach Jahreszeit geht beim Sonnenuntergang die Sonne hinterm Fuji unter. Wenn du Glück hast, kannst du da dann perfekt seine Silhouette sehen.
Öffnungszeiten: 10.00-22.30 Uhr (letzter Einlass 21.20 Uhr)
- Shibuya Center-Gai Street
Eine Fußgängerzone, welche direkt an der Shibuya Crossing startet und das Herz des Viertels ist. Ein Paradies für Shopping und Streetlife! Du findest hier alles von Corn Dogs und Ramen über Sneaker bis Gachapon-Automaten. Oft läuft Musik, überall leuchten Schilder und man spürt das typische Shibuya-Feeling.
Tipp: Shibuya Gyoza – mein absoluter Lieblingsladen! Jedes Mal, wenn wir nach Japan zurückkehren, ist das unser erster Stopp. Die Gyoza dort sind für mich die besten überhaupt. Google Maps zeigt dir den Laden ganz einfach an und du findest ihn dann im 2. Stockwerk des angezeigten Gebäudes.
- Shibuya Parco
Du liebst Shopping? Dann bist du hier genau richtig. Es erwarten dich nicht nur High-Fashion-Stores wie Gucci, sondern auch viele moderne Brands und Concept Stores.
Doch auf dem 6. Stockwerk erwartet dich eine ganz andere Welt! Mein Highlight jeder Japanreise, haha. Du liebst Nintendo, Anime, Pokémon und Co.? Dann findest du hier alles auf einem Fleck. Nintendo Store, Pokémon Store, Jump Shop uvm. Ich könnte jedes Mal den Nintendo Store leer kaufen, denn es macht so viel Spaß solche seltenen Orte zu besuchen.
Zudem gibt es am Ausgang vom Nintendo Store einen Weg zur Terrasse raus, wo du weitere Nintendo Deko und Fotospots sowie eine Aussicht auf Shibuya genießen kannst.
Tipp: Meistens sind die Stores ein bis zwei Stunden vor Ladenschluss leerer und so kannst du ein entspanntes Einkauferlebnis genießen. Die Stores sind beliebt und vor allem sonntags und an Regentagen drängen sich viele Menschen durch die Läden. Öffnungszeiten 10.00 – 21.00 Uhr.
- Magnet by Shibuya 109
Ein Shopping Gebäude direkt an der Shibuya Crossing. Otaku Fans kommen hier voll auf ihre Kosten. Du findest hier einen Sanrio Store, überall Gachapons und Merchandise Produkte sowie wechselnde Pop Up Stores.
Habe ich One Piece gehört? Ja genau! Denn im 6. Stockwerk gibt es einen Mugiwara Store. Hier kommen One Piece Fans voll auf ihre Kosten und können in diesem Store, dank Fenster, sogar einen Blick auf die Shibuya Crossing genießen.
- Sakurazaka
Du bist auf deiner Japan Reise während der Kirschblüte in Tokio? Dann darfst du die Sakurazaka Street auf keinen Fall verpassen. Die ganze Straße lang erblühen die Kirschblüte in ihrer schönsten Form. Dank des erhöhten Fußgängerbrückensystems kannst du die Blüten sogar von oben betrachten – ein toller Fotospot.
- Shibuya Sakura Stage
Direkt neben der Sakurazaka findest du dieses Gebäude. Dort kannst du bisschen rumlaufen und verweilen, denn dort befindet sich ein kleiner Garten auf dem Dach, welcher mal ein ruhiges Plätzchen im wuseligen Shibuya bietet.
- Weiteres zu Shibuya
In Shibuya findest du neben diesen Sehenswürdigkeiten unzählige Shoppingmöglichkeiten. Im Shibuya 109 findest du die angesagten Trends von Japan und mit Artikeln von Don Quijote und Uniqlo kannst du deinen Koffer füllen. In der Nähe des Shibuya Parco gibt es zudem einen großen Disney Store und wechselnde Pop-Up Stores und Themencafés runden das vielfältige Angebot ab. Viele weitere Läden und Street Food kannst du entdecken und genießen. Im neuen Gebäude des Shibuya Sky „Shibuya Scramble Square“ kannst du auf Etage 2-14 mehrere Stunden verweilen und sogar View Points zur berühmten Shibuya Crossing finden – nicht überfüllte 😉. Wenn du Zeit hast, lass dich gerne einfach treiben von dem Gewusel, doch sei darauf eingestellt, dass viele Menschen unterwegs sein werden. Und lass dich nicht verunsichern, denn in Shibuya ist schon seit mehreren Jahren Baustelle. Der ganze Stadtteil wird aufgewertet und man möchte diese „eigene Stadt“ weltweit konkurrenzfähig machen.
- Aussichtspunkte für die Shibuya Crossing
Einen wundervollen Ausblick kannst du nicht nur im überfüllten Starbucks oder teuren Shibuya Sky genießen. Hier ein paar weitere Viewpoints:
-Shopping-Center Magnet: Hier gibt es in mehreren Läden Fenster die einen Blick zur Crossing ermöglichen (kostenlos). Für 1800Yen (ca. 10€) inkl. Getränk, kannst du die Aussicht auf dem Dach im Mag`s Park zwischen 11 und 23 Uhr genießen.
-Shibuya Scramble Square: Auf den Etagen 2-14 kannst du neben den Shopping Möglichkeiten in den Läden eine Fensterfront mit Blick auf die Kreuzung finden.
-Direkt über der Bushaltestelle Shibuya Eki findest du einen Durchgang, der dank Fensterfront ebenfalls einen Blick auf die Crossing ermöglicht.
-Verschiedene Rooftop Bars in der Umgebung
Shinjuku
Shinjuku ist laut, riesig und voller Kontraste. Hier treffen Neonlichter auf Zen-Gärten, Hochhäuser auf Schreine und das wildeste Nachtleben auf ruhige Parkanlagen.
Sehenswürdigkeiten & Fotospots
- 3D Screen
Wenn deine Sightseeing-Tour im Bahnhof von Shinjuku beginnt, dann bewege dich zum East Exit, denn dort wartet Cross Shinjuku Vision. Ein großer 3D Screen auf welchem oft eine Katze zu sehen ist. Da das LED Display gebogen ist, entstehen so echt coole 3D Effekte!
- Godzilla
Vom 3D Screen kannst du direkt die Godzilla Road zum Godzilla durchlaufen. Dieser ist schon von der Ferne sichtbar, da er sich auf dem 8. Stockwerk des Hotel Gracery Shinjuku befindet. Im gleichen Gebäude findest du noch kleine Läden direkt an der Straße und ein Kino.
Mini Info Box
Lage: 8. Stockwerk Hotel Gracery Shinjuku
Nächste Station: Seibo-Shinjuku Station und Bahnhof Shinjuku
Zeit einplanen: halbe Stunde
Eintritt: Zugang nur für Hotel Gäste oder des Cafés Bonjour Lounge
Warum besonders: Von weitem zu erkennen, Stündlich brüllt der Kopf, speit Rauch und die Augen leuchten.
Fotospot-Tipp: Direkt vor dem Godzilla oder vom Eingang der Godzilla Road.
Öffnungszeiten: 12.00 bis 20.00 Uhr
In der Vergangenheit waren teilweise die Plattform und die Show geschlossen, informiere dich also vorher, ob der Zugang wirklich möglich ist.
- Metropolitan Government Building
Ein Wolkenkratzer den du nicht übersehen solltest, denn hier befindet sich auf dem 45. Stock eine kostenlose Aussichtsplattform. Öffnungszeiten 9.30 bis 17.30 Uhr. Jeden Tag findet alle halbe Stunde von 19.30 bis 21.00 Uhr zudem eine kostenlose Lichterschau, welche auf das Gebäude projiziert wird, statt.
Natur & Kultur
- Shinjuku Gyoen Park
Mitten in Shinjuku findet sich dank des Shinjuku Gyoen Park eine große Park- und Grünanlage um etwas Ruhe neben all dem Trubel zu finden. Im Frühling kannst du hier viele Kirschblüten erleben oder zu anderen Jahreszeiten weitere Blüten wie die Azalee oder Hortensien. Anfang November findet eine Chrysanthemenausstellung statt. Im Park kannst du dir entweder einen schönen Ort zum Hinsetzen suchen und die Ruhe genießen oder den ganzen Park mit all seinen Stilen entdecken. Vor Ort findest du einen Japanischen Garten, einen Englischen Landschaftsgarten und einen Französischen Formalgarten. Ebenso kannst du etwas Ruhe bei einem Tee im Rakuutei Tea House genießen oder weitere Sehenswürdigkeiten wie ein Gewächshaus oder Museum erleben.
Mini Info Box
Lage: Zwischen Shinjuku und Shibuya
Nächste Station: Shinjuku-gyoemmae, Shinjuku-sanchome, Sendagaya, Bahnhof Shinjuku
Zeit einplanen: 1-3 Stunden
Eintritt: Kinder kostenlos, Studenten 250Yen (1,30€), Erwachsene 500Yen (2,70€)
Warum besonders: eine große, ruhige und gepflegte Parkanlage mitten in der Großstadt. Dazu kannst du viel Flora und Fauna beobachten.
Fotospot-Tipp: Der ganze Park ist so schön, lass dich treiben und entdecke deinen Lieblingsspot.
Öffnungszeiten:
1. Oktober bis 14. März: 9.00 bis 16.30 Uhr (letzter Einlass 16.00 Uhr)
15. März bis 30. September: 9.00 bis 18.00 Uhr (letzter Einlass 17.30 Uhr)
1. Juli bis 20. August: 9.00 bis 19.00 Uhr (letzter Einlass 18.30 Uhr)
Montag Ruhetag (ist der Montag ein Feiertag, ist der Park am darauffolgenden Werktag geschlossen),
29. Dezember bis 03. Januar geschlossen.
Täglich geöffnet: 25. März bis 24. April und 01. bis 15. November
Verboten: Alkohol, Rauchen, Haustiere
- Hanazono Schrein
Mitten in Shinjuku findest du hier etwas Spiritualität und Ruhe. Kostenlos und 24 Stunden geöffnet – du kannst ihn also jederzeit besichtigen. Sonntags kannst du hier oft Flohmärkte erleben.
Nachtleben & Atmosphäre
- Kabukicho Tower
Nicht weit entfernt vom Godzilla befindet sich der in 2023 eröffnete Kabukicho Tower. In diesem Tower findest du auf unzähligen Stockwerken ein Hotel, Restaurants & Bars, ein Kino, Musik-Clubs uvm. Doch wenn du vor dem Tower stehst, empfehle ich dir direkt die Rolltreppe ins 2. Stockwerk zu nehmen. Die Rolltreppe befindet sich außerhalb des Gebäudes und ist nicht zu übersehen. Im 2. Stockwerk angekommen findest du einen coolen und modernen Unterhaltungsbereich! Mit einer Bühne, vielen Bars und Sitzmöglichkeiten und im 3. Stockwerk dann eine ganze Arcadehalle! Viele Spieleautomaten, Greifautomaten und Gachapons warten auf dich. Es ist alles ein offener Raum, Musik ist überall und die Neonlichter, Laternen und Leuchtreklamen geben dem Ganzen eine besondere Atmosphäre.
- Golden Gai
Wenn du dich für Bars und authentisches Nachtleben interessiert, solltest du unbedingt einen Besuch im Viertel Golden Gai planen. Dort findest du in engen Gassen über 200 winzige und individuelle Bars. Teilweise passen nur 5-6 Leute in eine Bar und du kannst in diesem Viertel eine nostalgische Atmosphäre der Showa-Ära (Nachkriegszeit) erleben. Beachte, dass einige Bars nicht für Touristen zugänglich sind, diese sind aber meist gekennzeichnet. Komme zudem erst am Abend vorbei, damit du nicht vor verschlossenen Türen stehst.
- Omoide Yokocho Memory Lane
Hier findest du ein historisches Viertel aus der Nachkriegszeit mit engen Gassen voller Izakayas, Yakitori-Ständen und kleinen Bars. Von Ramen bis Hähnchenspieße kannst du die Atmosphäre abends zwischen vielen Laternen mit einem Bier oder Sake an einem der wenigen Tische genießen.
Otaku & Subkultur
- Nakano Broadway
Ein paar Stationen von Shinjuku entfernt findest du im Nakano Broadway ein Mekka für Anime, Manga und Subkultur. Hier findest du viele Mandarake-Läden, Sammlerstücke und viele Retro Artikel. Ein vierstöckiges Einkauferlebnis, wobei sich die Otaku-Kultur auf den Stockwerken 2 bis 4 verteilt.
Öffnungszeiten 12.00 bis 20.00 Uhr
- Suga Shrine
Bei diesem Schrein gibt es die berühmten Treppen aus dem Anime-Film „Your Name“.
Weiteres zu Shinjuku
Shinjuku ist ein echt großer und belebter Stadtteil. Der Bahnhof Shinjuku gilt als einer der komplexesten und größten Bahnhöfe der Welt. Doch lass dich davon nicht abschrecken – ja es kann mühselig werden den Ausgang zu finden, doch notfalls nimm den erstbesten und laufe außerhalb des Bahnhofs einen Umweg.
In Shinjuku findest du das Nachtleben Tokios und hier sind die Japaner gerne mal lauter und ausgelassener. Ich finde es immer wieder spannend so andere Kulturen kennenzulernen.
Mit dem Warp Shinjuku findest du einen der angesagten Nachtklubs in Tokio direkt neben dem Kabukicho Tower.
Und natürlich findest du überall unzählige Arcade-Hallen und Gachapon Automaten. An Bars, Clubs und Restaurants sowie Karaoke Einrichtungen mangelt es hier ebenso nicht. Hier kannst du Spaß haben und dich treiben lassen.
Im Viertel Kabukicho (beim Kabukicho Tower) findest du das Rotlichtviertel von Tokio und einige der „berühmten“ japanischen Love Hotels. Doch in Japan ist Rotlichtviertel anders als wir es vielleicht aus Europa kennen. Du wirst keine offen prostituierten Personen sehen, sondern eher Girls- und Boys-Bars und Host/Hostessen-Clubs finden. Achte hier drauf in Bars und weiteren Einrichtungen nicht mit überteuerten Preisen abgescamt zu werden.
Shinjuku ist groß – so groß, dass sich das Nachtleben um Kabukicho rum zentriert und der restliche Stadtteil für Tokioter Verhältnisse ganz normal ist. Denn in welchem Stadtteil findest du schon ein Ausgehviertel, einen Schrein, einen japanischen Garten und ein Rathaus?
Nerd Tipp: Sanrio Fans finden im Kaufhaus Shinjuku Marui – Annex ein Cinnamoroll Café und viele weitere Otaku Stores. Sowie einen großen Surugaya Store. Dies ist eine Kette, welche du in vielen Städten Japans finden kannst und es gibt alles von Figuren, Gaming, Merchandise und mehr zu super fairen Preisen.
Harajuku
Harajuku steht wie kaum ein anderer Stadtteil für die kreative, junge und manchmal verrückte Seite Tokios – und überrascht gleichzeitig mit beeindruckender Ruhe mitten im Grünen.
- Takeshita Street
Die Takeshita Street ist wohl die bekannteste Straße in Harajuku und ein echtes Zentrum für Jugendkultur, Trends und ausgefallene Mode. Direkt gegenüber des Bahnhofs Harajuku gelegen, tauchst du hier in eine Welt aus bunten Schaufenstern, schrillen Outfits und kreativen Streetstyles ein.
Zwischen kleinen Boutiquen, Second-Hand-Läden und Accessoire-Shops findest du alles von süßen Haarspangen bis zu auffälligen Statement-Pieces. Besonders bekannt ist die Straße für ihre Kawaii-Kultur und außergewöhnliche Fashion-Trends, die oft ihren Ursprung genau hier haben.
Kulinarisch hat die Takeshita Street einiges zu bieten: Regenbogen-Zuckerwatte, Crêpres mit unzähligen Toppings oder kleine Streetfood-Snacks wie Corn Dogs oder die berühmten Käse gefüllten Teigmünzen. Der Besuch wird zu einem Erlebnis für alle Sinne.
Für Fans von Sanrio findest du in dieser Straße das Pompompurin Café. Ebenso erwarten dich weitere Themen- oder Tiercafés. Hinweis: Tiercafés sind in Japan beliebt. Ich persönlich stehe der Haltung von Tieren in solchen Cafés kritisch gegenüber und unterstütze diese Form der Tierhaltung nicht.
Vor allem am Wochenende kann es hier sehr voll werden. Wenn du die Atmosphäre etwas entspannter genießen möchtest, lohnt sich ein Besuch am Vormittag.
Die Takeshita Street ist laut, bunt und manchmal chaotisch aber genau das macht ihren besonderen Charme aus.
- Meiji Schrein
Nicht weit von der Takeshita Street entfernt findest du eine der 10 beliebtesten Sehenswürdigkeiten Tokios. Inmitten einer weitläufigen Waldanlage befindet sich einer der bedeutendsten Schreine Tokios - der Meiji Schrein. Dieser wurde 1920 zu Ehren von Kaiser Meiji und seiner Frau Kaiserin Shoken errichtet. Eine Oase der Ruhe und voller Spiritualität - und das alles in der Großstadt Tokio. Der Eintritt ist kostenlos und der Schrein ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet.
In der Anlage befindet sich noch ein innerer Garten – Meiji Jingu Gyoen – welchen du gegen eine Spende von 500Yen (2,70€) besuchen kannst, ebenso das Meiji-jingu Museum welches 1000Yen (5,50€) Eintritt kostet.
- Yoyogi Park
Direkt neben dem Meiji Schrein findest du den Yoyogi Park. Eine riesige, kostenlose Grünanlage, welche eine perfekte Ergänzung zu der entspannten Oase Meiji-Schrein ist. Im Frühling ist dies ein beliebter Ort um die Kirschblüte zu betrachten, denn ca. 700 Kirschbäume blühen hier gleichzeitig. Doch jederzeit kannst du hier Spaziergänge machen und die Ruhe genießen.
- Weiteres zu Harajuku
Neben den drei bisher genannten Orten kannst du gerne noch etwas Zeit mitbringen und den Stadtteil noch ein bisschen erkunden. Schlendere über die Omotesando, wo du nicht nur Luxusmarken, sondern auch viele andere interessante Geschäfte entdecken kannst. Besuche auch das Kaufhaus Laforet Harajuku, um noch mehr von der besonderen Kultur zu erleben. Direkt am Bahnhof Harajuku findest du noch die Jingubashi-Brücke, die du dir ruhig mal anschauen kannst, wenn du so oder so in der Gegend bist. Wenn du vom Bahnhof aus die Takeshita Street läufst, laufe gerne noch weiter Richtung Jingumae, denn dort findest du noch einige interessante Läden und Restaurants. Generell kannst du dich zwischen der Takeshita Street, Jingumae und der Omotesando einfach mal treiben lassen. Biege einfach mal ab und entdecke die kleinen Straßen und vielleicht findest du so durch Zufall einen neuen Lieblingsladen.
Ikebukuro
Ikebukuro ist ein Paradies für Anime-, Manga- und Gaming-Fans und gilt als eines der wichtigsten Zentren der Otaku-Kultur in Tokio
Otaku & Shopping
- Animate
Wenn du ein Fan von Anime, Manga und Co. bist, dann lohnt sich ein Besuch in Ikebukuro im weltweit größten Anime-Shop auf über 10 Etagen. Animate ist eine Einzelhandelskette mit über 100 Stores in ganz Japan und es wird Anime Merchandise in einem großen Sortiment verkauft. Daneben findest du viele Fan-Artikel, wie CDs, DVDs, Figuren sowie in manchen Stores sogar ein kleines eigenes Animate Café. In der obersten Etage des Flagship Stores in Ikebukuro gibt es wechselnde Exhibitions zu den verschiedenen Games und Animes.
- Sunshine City
Mitten in Ikebukuro erwartet dich ein riesiger Einkaufskomplex mit unzähligen Shoppingmöglichkeiten - Klamotten, Accessoires, Restaurants und ein Otaku Paradies.
Ghibli Store, Mugiwara Store, Sanrio Store, Kiddy Land, Pokémon Café und das Pokémon Center Mega Tokyo. Wie du siehst wird es hier nicht langweilig! Manchmal finden in einigen Räumlichkeiten Pop-Up Stores und zeitbasierte Events oder Ausstellungen statt. Und es gibt eine Eventfläche, wo gelegentlich Boys Groups und verschiedene Künstler das Erlebnis abrunden. Auf einem unserer Trips, konnte man die Ersteller der verschiedenen Sanrio Charakter treffen und eine eigene persönliche Zeichnung abholen. Im Gebäude findest du zudem Namjatown ein Mini Freizeitpark mit verschiedenen kleinen Fahrgeschäften sowie ein Aquarium. Öffnungszeiten: 10.00 bis 20.00 Uhr, Restaurant 11.00 bis 22.00 Uhr.
Auch hier gebe ich meinen Tipp weiter, wie bereits im Shibuya Parco: Meistens sind die Stores (vor allem das Pokémon Center) ein bis zwei Stunden vor Ladenschluss leerer und so kannst du ein entspannteres Einkauferlebnis genießen. Die Stores sind beliebt und vor allem sonntags und an Regentagen drängen sich viele Menschen durch die Läden.
->Hier findest du einen ausführlichen Guide zu allen Pokémon Center und Stores in Tokio.+
- Sanrio Café Ikebukuro
Im Erdgeschoss den Sunshine City befindet sich das Sanrio Café Tokyo. Dort kannst du Speisen im niedlichen Look der Sanrio Charakter genießen. Und nicht nur das Essen ist niedlich, sondern auch die Gestaltung des Cafés. Es gibt einen To-Go und einen Restaurant Bereich.
Öffnungzeiten 10.00 bis 20.00 Uhr. Stelle dich auf Wartezeiten ein, seit entweder halbe Stunde bis Stunde vor Öffnung da um direkt dran zu kommen oder du musst vor Ort eine Wartemarke ziehen. Das praktische ist, dass du deine Wartemarke per QR-Code scannen kannst und auf deinem Smartphone jederzeit nachschauen kannst, wie viele Nummern noch vor dir dran sind.
Aussicht
- Sky Park
Im Gebäude des Sunshine City erwartet dich ein Sky Park auf der 60. Etage des Gebäudes mit 360 Grad Aussicht auf Tokio.
Mini Info Box
Lage: Ikebukuro, Sunshine City
Nächste Station: Bahnhof Ikebukuro, Higashi-Ikebukuro Station, Mukohara
Zeit einplanen: 1 Stunde
Eintritt: 700Yen (3,80€)
Warum besonders: 360-Grad Aussicht auf Tokio, günstig, man kann in der Ferne den Skytree sehen.
Öffnungszeiten: 11.00-21.00 Uhr (letzter Einlass 20.00 Uhr)
Ich selbst habe diese Aussichtsplattform in Tokio bisher noch nicht besucht, plane es aber für meine nächste Reise ein.
Besonderes Erlebnis
- Sakura Tram
Die Sakura Tram (Toden Arakawa-Linie) ist die letzte Straßenbahn in Tokio und bekommst hier ein nostalgisches Erlebnis. Ein Einzelticket kostet 170Yen (1€) oder eine Tageskarte für 700Yen (3,80€). Zum Bezahlen kann die IC-Card (Suica/Pasmo) benutzt werden.
Besonders im Frühling, wenn die zahlreichen Kirschbäume blühen ist eine Fahrt besonders. Diese Straßenbahn heißt ja nicht umsonst „Sakura Tram“, denn die Strecke führt an vielen Kirschbäumen vorbei. Mit dem Toden Omoide Hirobe findest du ein kleines kostenloses Freilichtmuseum an der Station Arakawa-shako-mae.
Kulinarisches Highlight
- Sōsakumen Kōbō Nakiryū
In der Nähe von Ikebukuro wartet noch ein kulinarisches Highlight! Das Ramen Restaurant Sōsakumen Kōbō Nakiryū ist ein weltberühmtes Restaurant mit einer Auszeichnung von einem Michelin-Stern. Da der Laden berühmt ist aber auch klein, musst du Wartezeit einberechnen. Doch mittlerweile gibt es ein cooles System für Gäste. Vor dem Eingang steht ein Tablet, wo man ab 8Uhr (morgens) eines Tages sich einen Wartemarke mit Zeitslot zieht. So kannst du um 8Uhr vorbei und dann zum Mittag wiederkommen. Öffnungszeiten sind von 11.00 bis 15.30 Uhr und in dieser Zeit zu ganz normalen Preisen! Dienstags ist immer geschlossen und ggf. an anderen ausgewählten Tagen. Informiere dich also gerne vorher online. Manche Personen laden Bilder der Öffnungszeiten auf Google Maps hoch, denn es wird für jeden Monat neues Kalenderblatt an die Eingangstür gehängt. Im Laden selbst gibt es dann einen Automaten, wo du deine Bestellung tätigen kannst. Ich persönlich entschied mich immer für die Tantanmen Ramen und war jedes Mal super zufrieden. Für mich sind das bisher die besten Ramen und trotz langer Wartezeit komme ich immer wieder hierher. Und als es das System mit dem Tablet noch nicht gab sind wir vor dem Laden 2-3 Stunden angestanden und es hat sich trotzdem zu 100% gelohnt. Sinnvoll ist es natürlich gleich einen halben Tag in Ikebukuro zu planen aufgrund der Wartezeit. Also generell muss man für dieses Erlebnis Zeit mitbringen.
Weiteres zu Ikebukuro
Während der Kirschblüte findest du mit der Harimazaka Sakura-namiki einen wundervollen Ort um ganz viele blühende Kirschbäume zu betrachten. Wenn du Ruhe und Spiritualität suchst, dann bewege dich gerne zum nicht weit von Ikebukuro entfernten Gotoku-ji Tempel. Ansonsten lass dich hier einfach etwas treiben und schlendere im Zentrum durch die Straßen. Hier und da erwarten dich viele Anime, Manga und K-Pop Shops sowie gerne mal zeitbasierte Events oder Shops! Wir hatten mal das Glück an einem Haikyu Event dabei zu sein und haben coole Preise gewinnen können. Dieser Ort lebt, es läuft Musik auf den Straßen und überall warten im Zentrum Gachapon Automaten entdeckt zu werden. Lass dich gerne von Google Maps inspirieren was für Orte so in deinem Umkreis es gibt und vielleicht findest du ja dein persönliches Highlight.
Meguro
Meguro zeigt eine ruhigere, charmante Seite Tokios – mit entspannten Vierteln, kleinen Cafés und wunderschönen Spazierwegen entlang des Flusses. Besonders im Frühling zur Saison der Kirschblüte verwandelt sich der Stadtteil ist ein Blütenmeer.
- Meguro River
Durch den Stadtteil Meguro fließt ein ganzes Stück weit der Meguro River. Dies ist einer der berühmtesten Orte für die Kirschblüte in Japan. Entlang des Flusses, in der Gegend von Nakameguro, werden während der Sakura Blütezeit viele rosa Laternen aufgehängt um die mehr als 400 Bäume und erzeugen besonders abends eine magische Atmosphäre. Die ganze Gegend feiert die Kirschblüte. Die ganze Gegend bietet Cafés, Streetfood und einige Geschäfte. Zur Kirschblüte werden saisonale Produkte verkauft und angeboten.
Wenn du zur Kirschblüte da sein solltest, kann ich dir diesen Ort von Herzen empfehlen. Natürlich ist es voll! Deswegen meide die Wochenenden und komme ggf. früh oder spät am Abend vorbei.
Aber auch zur restlichen Zeit des Jahres kannst du hier schöne Spaziergänge genießen.
- Starbucks Reserve® Roastery Tokyo
Mitten in Nakameguro befindet sich eine der größten Starbucks Filialen weltweit. Die Starbucks Reserve Roastery Tokyo ist ein modernes vierstöckiges Gebäude. Dies ist nicht nur ein einfacher Kaffeeladen, sondern bietet dir ein ganzes Erlebnis inkl. eigener Rösterei. Die Bohnen egal in welcher Form werden durch verschieden Tunnel und Röhren durch den ganzen Laden transportiert. Hier werden je nach Jahreszeit saisonale Produkte angeboten.
Das Besucheraufkommen ist hier sehr hoch, besonders zur Saison der Kirschblüte. Vor Ort gibt es ein Tablet, wo du eine Wartemarke ziehen musst. Es kann gut sein, dass du hier 2-4 Stunden warten musst. Das praktische ist, dass du deine Wartemarke per QR-Code scannen kannst und auf deinem Smartphone jederzeit nachschauen kannst, wie viele Nummern noch vor dir dran sind. So kannst du die Wartezeit für andere Sehenswürdigkeiten nutzen.
Öffnungszeiten: 7.00 – 22.00 Uhr
- Meguro Sky Garden
Der Meguro Sky Garden ist für mich ein Geheimtipp – eine kleine, grüne Ruheoase in Tokio, in der man für einen Moment den Großstadttrubel vergisst und einfach durchatmen kann. Bei unserem Besuch waren wir fast alleine und konnten die ganzen Bäume, Blumen und Pflanzen entdecken. Es ist ein kreisrunder Dachgarten auf der 9. Etage eines Wohnkomplexes. Der Eintritt ist kostenlos. Öffnungszeiten: 7.00 bis 21.00 Uhr
- Weitere Infos zu Meguro
Im Stadtteil Meguro geht es etwas entspannter zu und du kannst hier Ruhe und Spaziergänge genießen. Du kannst noch weitere Orte wie z.B. den Naka-Meguro Park. Am Meguro River erwartet dich mit dem Haute Couture Café ein einmaliges Erlebnis. Es ist ein fotogenes und süßes Café und ich kann es dir sehr empfehlen. Hier dreht sich alles um Kirschblüten! Die ganze Deko und auch das Essen sind mehr als nur bisschen dekoriert. Dazu schmeckt es noch echt lecker. Eine vorherige Reservierung ist allerdings erforderlich und kannst du über diese Website buchen. Plane und reserviere frühzeitig, denn das Café ist beliebt und fast immer ausgebucht. Zudem muss man bei der Buchung gleich sein Essenpaket bestellen. Die Preise bewegen sich von 6000-8000Yen pro Person (33-44€).
Asakusa
Während viele Stadtteile Tokios futuristisch und modern wirken, zeigt Asakusa eine ruhige, kulturelle Seite der Metropole, geprägt von Geschichte und Spiritualität.
Senso-ji Tempel
- Allgemeine Infos:
Diese Sehenswürdigkeit wirst du bestimmt in jedem Reiseblog und Reiseführer finden. Es ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Tokios – und wer hat hier nicht direkt die riesige rote Laterne im Kopf? Hier erlebst du die Kultur und Tradition, die untrennbar mit Japans Geschichte verbunden sind. Er ist Tokios ältester und bedeutendster buddhistischer Tempel und wurde 645 n. Chr. gegründet. Jährlich zieht es hier Millionen von Besuchern her – zu Recht! Ja hier wirst du definitiv nicht alleine sein, doch es ist insgesamt eine sehr beeindruckende Anlage. Ich komme bei jedem Besuch hier immer wieder gerne zurück und entdecke die verschiedenen Ecken des Tempels und gesamten Stadtteils.
Senso-ji ist übrigens der Überbegriff für die gesamte Anlage welche den gleichnamigen Tempel beinhaltet, den Asakusa-Schrein, direkt neben der Haupthalle, das Hozomon-Tor (das innere Tor) und das Kaminarimon (Donnertor). Das Donnertor ist das äußere, berühmte Eingangstor mit der riesigen roten Laterne.
- Fotospots & Umgebung
Direkt neben dem Senso-ji Tempel befindet sich noch die Senso-ji Five-Storied Pagoda und der Senso-ji Denboin Garden. Hier schlendere ich immer super gerne rum. Es ist ein wundervoller Ort! Es ist viel los und trotzdem ein ruhiger Ort und mit dem Stil des japanischen Gartens und dem Plätschern des Wassers spürt man sofort die Entspannung. Für mich ist es jedes Mal beeindruckend auf Reisen die kulturell authentischen Orte zu besuchen und nichts Nachgestelltes im Ausland.
Besonders ist zudem, dass der Skytree nicht weit entfernt ist. Wenn du vor dem Senso-ji stehst, kannst du ihn zu deiner rechten Seite sehen. Ist also zusammen mit dem Tempel und den Straßen ein schönes Fotomotiv. In nur 20min läufst du vom Senso-ji bis zum Skytree und hast auf der ganzen Strecke den Skytree als Panorama im Hintergrund! Ich empfehle dir, hier über die Kototoi Bridge zu laufen - der Ausblick ist so toll und zählt zu meine Lieblingsspots in Tokio! Mehr dazu kannst du im nächsten Abschnitt zum Stadtteil Sumida lesen.
Mini Info Box (Senso-ji Tempel)
Lage: Asakusa
Nächste Station: Asakusa Station
Zeit einplanen: 1-3 Stunden
Eintritt: kostenlos
Warum besonders: Ein besonderer spiritueller Ort mitten in Tokio
Öffnungszeiten: 6.00 bis 17.00 Uhr (April-September), 6.30 bis 17.00 Uhr (Oktober-März)
Tipp: Wenn du die ganze Spiritualität „in Betrieb“ sehen möchtest, komm während der Öffnungszeiten vorbei. Dennoch lohnt sich auch ein Besuch am Abend, denn die Tempelanlage ist trotzdem geöffnet. Zum Abend sind deutlich weniger Menschen unterwegs, die ganze Anlage von Pagode bis Halle wird schön beleuchtet und du kannst dadurch entspannt schöne Bilder machen, ggf. mit dem leuchtenden Skytree im Hintergrund.
Asakusa Culture Tourist Information Center
- Direkt gegenüber vom Kaminarimon Gate solltest du unbedingt das Asakusa Culture Tourist Information Center besuchen. Hier kannst du dir auf acht Etagen hilfreiche Informationen für deine Reise holen und einen Stempel gibt es im Eingangbereich auch. Doch das Highlight wartet im 8. Stockwerk. Eine kostenlose Aussichtsterrasse mit Blick auf den Senso-ji und Skytree. Öffnungszeiten täglich 9.00 bis 20.00 Uhr.
Das Tourist Center bietet zudem englischsprachige Free Walking Touren an, meistens Samstag und Sonntag.
Weitere Infos zu Asakusa
- Shopping & Streetfood
In Asakusa gibt es noch so viel mehr zu entdecken als die zwei bisher genannten Punkte. Es erwartet dich, fast schon ein Überangebot, an Shops und Streetfood. Du findest hier viele Insta Spots und Essensangebote wie z.B. Mont Blanc, Sweet Potato Crème Brülée, Melonpan, Taiyaki und vieles mehr! Es ist ein touristischer Ort und hier und da sind die Preise gerne mal teurer als sonst. Hab da also gerne ein Auge drauf.
Shopping Möglichkeiten und Streetfood erwarten dich in der Nakamise Shopping Street, in der Kannon-dori, in der Asakusa Nishi-sando und im Rokku Broadway.
- Tradition erleben
In Asakusa gibt es viele Kimono Verleihe, wo du die traditionelle Kleidung Japans für ein paar Stunden tragen kannst. Mit dem besonderen Senso-ji kannst du hier tolle Fotos machen.
Im Stadtteil verteilt kannst du das Erlebnis eines Jinrikisha-Fahrer (Rikscha) sehen oder selbst erleben. Ich persönlich habe den Service bisher nicht genutzt, aber trotzdem ist es interessant, das zu sehen. Günstig ist dies wohl nicht, laut meiner Recherche bewegen sich die Preise je nach Dauer zwischen 3000 und 15000Yen (20-100€).
- Freizeitpark
Ja richtig gelesen! Mit dem Hanayashiki Freizeitpark gibt es einen kleinen Freizeitpark – der älteste von Japan in kompakter Retro Form. Ich selbst hatte bisher noch keine Möglichkeit diesen Ort zu besuchen aber das möchte ich auf jeden Fall noch tun! Als Freizeitpark Fan möchte ich natürlich die Parks der Welt entdecken.
- Tipp: Asakusa spricht man übrigens nicht so wie es auf dem Blatt steht aus sondern es wird „Asak`sa“ ausgesprochen. Das „u“ wird quasi verschluckt. Achtet gerne mal drauf, wie es in der Bahn oder Metro von der Ansage ausgesprochen wird 😉
Sumida
Sumida verbindet modernes Tokio mit traditioneller Kultur – vom imposanten Skytree über grüne Uferpromenaden bis hin zu Sumo, Museen und versteckten Gartenanlagen.
Tokyo Skytree – das Wahrzeichen von Tokyo
- Allgemeines
Mit 634 Metern ist der Tokyo Skytree der höchste Fernsehturm der Welt. Von hier hast du eine atemberaubende Sicht über Tokio. Bei meinem ersten Besuch wurden mir erstmals die Ausmaße dieser Metropole bewusst. Das ist weit mehr als nur eine einfache Stadt. Du siehst ein scheinbar endloses Meer aus Gebäuden, dazwischen Parks und Flüsse. Von oben betrachtet fällt dir zudem auf wie raffiniert die Menschen mit dem geringen Platz in Tokio umgehen. Auf den Dächern befinden sich Schwimmbäder, Tennisplätze und Parks. Es werden alle Möglichkeiten genutzt. In der Ferne ragen die Berge hervor, die den endlichen Charakter der Stadt markieren. Es ist ein einmaliges Erlebnis und wenn du dich für eine Aussichtsplattform in Tokio entscheiden möchtest, empfehle ich dir diese hier. Eben weil sie so hoch ist, hast du eine wirklich perfekte Sicht über die Stadt. Bei klarer Sicht kannst du mit Glück den Mt. Fuji in der Ferne sehen.
Und ein Tipp von meiner Freundin möchte ich noch umsetzen. Besuche den Skytree im Dunklen, denn das Lichtermeer der Stadt zu sehen ist wohl total magisch.
- Organisatorisches
Der Tokyo Skytree ist einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten. Eine vorherige Reservierung ist notwendig oder du musst vor Ort mit Wartezeiten rechnen. Besonders zum Sonnenuntergang ist viel los. Mit Glück, geht die Sonne hinter dem Mt. Fuji unter und du kannst perfekt seine Silhouette erkennen. Wenn du zum Nachmittag kommst und mehrere Stunden bleibst kannst du die Aussicht bei Tag und Nacht gleichzeitig erleben.
Es gibt zwei verschieden Plattformen. 350m (Tembo Deck) und 450m (Tembo Galleria). Dies wirkt sich unterschiedlich auf den Preis aus. Auf Ebene 350m gibt es zudem ein Restaurant (Musashi Sky) und das Skytree Cafe.
Der Eingang zum Skytree befindet sich auf der 4. Ebene der Tokyo Skytree Town. Daneben befindet sich der Einkaufskomplex Tokyo Solamachi am Fuße des Fernsehturms.
Mini Info Box
Lage: Sumida - Östlich des Sumida Rivers
Nächste Station: Tokyo Skytree, Oshiage Station
Zeit einplanen: 1-3 Stunden
Eintritt:
Vor Ort:
Aussichtsplattform 350m: 2400Yen/13€ werktags, 2600Yen/14€ Wochenende/Feiertag
Aussichtsplattform 350m und 450m: 3500Yen/19€ werktags, 3800Yen/21€ Wochenende/Feieretag
Karten online kaufen: -Website-
Warum besonders: Er ist das Wahrzeichen von Tokio
Fotospot-Tipp: Die ganze Aussicht ist der perfekte Fotospot. In Ebene 350m gibt es bodentiefe Fenster, welche bessere Bilder ermöglichen.
Öffnungszeiten: 10.00 bis 22.00 Uhr (letzter Einlass 21.00 Uhr), an Sonn- und Feiertagen ab 9.00 Uhr
Tokyo Solamachi
- Allgemeines
Tokyo Solamachi ist weit mehr als nur ein Einkaufszentrum. Es ist ein ganz eigenes Erlebnis für sich. Neben unzähligen Shoppingmöglichkeiten, gibt es dazu das Sumida Aquarium, ein Planetarium und ein Postmuseum. Mehrere Stunden kann man zusammen mit dem Skytree verbringen. Das Einkaufszentrum an sich ist etwas verwinkelt und es gibt über mehrere Ebenen Zugänge. Manchen Läden sind nur von außen zu erreichen andere wieder nur von innen. Auf der 4. Ebene gibt es am Fuße des Skytree eine große Fläche im Freien. Ein Teil davon wird oft für Veranstaltungen genutzt wie z.B. im Winter ein kleiner Weihnachtsmarkt. Zudem wird im Winter alles total schön verziert, was die Atmosphäre total magisch macht.
- Otaku Welt
Im Komplex verteilt gibt es viele wundervolle Otaku Läden: Ghibli Store, Disney Store, Jump Shop, Rilakkuma Store, Pokémon Center und vieles mehr.
Zudem kann ich euch den Store tree village empfehlen. Dort findet ihr von allem, Anime bis Nintendo, eine große Auswahl an Merchandise. Am Eingang, welcher von außen in den Laden führt, gibt es sogar ein zugehöriges Café, welches sein Thema alle paar Wochen ändert. So gab es mal ein Blue Lock Café, oder ein Tokyo Revengers Café. Man kann passend dekorierte Getränke und Speisen genießen.
- Thema Essen: Verhungern wirst du definitiv nicht. Es gibt eine Große Auswahl an Restaurants, probiere dich gerne mal durch. Zudem gibt es einen Strawberry Mania Shop, bei welchem du eine berühmte Nachspeise Japans kaufen und probieren kannst – Daifuku. Dies sind beliebte japanische weiche Mochi-Reiskuchen mit süßer Bohnenpaste und frischer Erdbeere. Diese gibt es in verschiedenen Sorten und noch viele weitere Matcha-, Schoko- und Erbeerproukte.
- Mein persönliches Highlight – Kirby Café
Ich bin ganz großer Fan von Kirby. Dem kleinen süßen rosafarbenen Ball von Nintendo. In Japan gibt es mittlerweile drei Themencafés in Hakata, Osaka und Tokyo – Kirby Café! Einer meiner Lieblingsorte und omg habe ich mich gefreut bei meinem ersten Besuch. Ich konnte es einfach nicht abwarten! Das Essen ist so schön angerichtet und die ganze Atmosphäre lässt dich für ein bis zwei Stunden träumen. Direkt beim Pokémon Center gibt es zudem einen eigenen Kirby Café Store, wo man viele niedliche Artikel kaufen kann und ggf. sogar einen kleinen Snack zum Essen.
Doch einfach vorbeikommen und hinsetzen ist nicht möglich. Man benötigt eine Reservierung. Wenn man sich nicht auskennt, kann das ganz schön kompliziert sein.
Ich habe mittlerweile das Café in Tokyo vier Mal besucht und je einen Besuch in Osaka und Hakata. Die Speisekarte wechselt sich ein bisschen je nach Saison in z.B. Winter- und Sommermenü. Und pro Region gibt es passend unterschiedliche Angebote an Speisen.
In diesem Beitrag findest du eine ausführliche Anleitung, wie du eine Reservierung im Kirby Café tätigen kannst. Zudem habe ich ein Video aufgenommen, wo ich all die Klicks aufnehme und zeige. -Hier- auf meinem YouTube Kanal kannst du dir das ansehen.
Sumida Park & Sumida River
- Der Sumida Park ist eine wundervolle Parkanlage direkt am Sumida River. Hier kannst du entspannte Spaziergänge genießen mit direktem Blick auf den Skytree. Die Azuma Bridge, der Sumida River Walk und die Kotoki Brücke führen jeweils auf die andere Flussseite. Denn der Park erstreckt sich über beide Uferseiten. Während der Kirschblüte, wenn alle Kirschbäume blühen, verwandelt sich das Ufer in ein rosanes Blütenmeer. Wasser hat eh immer so einen entspannten Charakter und ich liebe es hier langzulaufen. Kommt auch unbedingt in den Park, wenn es schon dunkel ist, denn der Blick auf den leuchtenden Skytree ist so toll!
- Tipps:
-Café Meursault: Das kleine Café bietet einige Plätze auf der eigenen Terrasse an. Bei sonnig warmem Wetter, kannst du hier bei einem Kaffee/Tee und einem Stück Kuchen, die Atmosphäre direkt am Fluss mit Blick auf den Skytree genießen!
-Komagatabashi Pocket Park: In der Nähe des Sumida Parks und Café Meursault, findest du diesen winzigen Park. Dort befindet sich ein echt cooler Fotospot! Ein kleiner Spot voller Pflanzen und Blumen sowie einem begrünten Bogen mit Skytree im Hintergrund. Zur richtigen Zeit blühen ganz viele verschieden Blumen im Bogen. Bei einer unserer Reisen, waren wir Mitte April an diesem Spot und da haben schon einige Blumen geblüht.
Kyu-Yasuda-Garten
- Auf der östlichen Seite des Flusses und weiter im Süden des Skytree befindet sich der Kyu-Yasuda-Garten. Eine kleine japanische Gartenanlage, doch so wunderschön. Ich habe die Zeit an diesem Ort sehr genossen und ich finde es immer wieder bewundernswert, dass solche kleinen Oasen in Tokio so gut funktionieren. Mal wieder mitten in der Stadt ein Ort der Ruhe und dazu der perfekt aussehende japanische Garten.
Mini Info Box
Lage: Sumida
Nächste Station: Ryogoku Station
Zeit einplanen: 1 Stunde
Eintritt: kostenlos
Warum besonders: eine kleine wunderschöne Ruhe Oase mitten in Tokio
Öffnungszeiten: 9.00 bis 16.00 Uhr
Tipp: Der Garten ist ca. 30min vom Sumida Park entfernt, hier kannst du ggf. einen schönen Spaziergang einbauen.
Ryogoku Kokugikan Sumo Hall
- Mit Sumo tauchst du weiter in die Kultur von Japan ein. Dies ist ein traditioneller japanischer Vollkontakt-Ringkampf (Nationalsport). Die Ryogoku Kokugikan Sumo Hall ist eine große Halle mit Platz für 10.000 Menschen. Der Sport findet im Januar, Mai und September statt. Außerhalb dieser Monate ist die Halle für alle umsonst geöffnet. Vor Ort gibt es für Besucher die Möglichkeit das Sumo-Museum und ein Souvenirladen zu entdecken.
Museen
Falls das Wetter mal schlecht sein sollte oder du dich generell für Geschichte interessierst, dann findest du in Sumida einige Museen.
- Tokyo Origami Museum
Dies ist ein kleines Museum, wo es ganz viel gefaltete Kunstwerke zu sehen und zu kaufen gibt. Das Museum bietet dazu einen eigenen Origami-Shop und Kurse an.
Was ist Origami: die japanische Kunst des Papierfaltens
Eintritt: kostenlos, Öffnungszeiten: 9.30 bis 17.30 Uhr, Nächste Station: Ryogoku Station, Honjo-Azumabashi
- Hokusai-Museum Sumida
Das Sumida Hokusai Museum widmet sich dem berühmten japanischen Künstler Katsushika Hokusai, der vor allem durch sein weltbekanntes Werk The Great Wave off Kanagawa bekannt wurde. In dem modernen Museum erfährst du mehr über sein Leben, seine Kunst und die Entwicklung des japanischen Holzschnitts.
Nächste Station: Ryogoku Station
Eintritt: Dauerausstellung 400Yen (2,20€), wechselnd temporäre Ausstellungen müssen extra gezahlt werden.
Öffnungszeiten: 9.30 bis 17.30 Uhr (letzter Einlass: 17.00 Uhr)
- Fukagawa-Edo-Museum
Das Fukagawa Edo Museum bietet dir einen spannenden Einblick in das Leben im alten Tokio zur Zeit der Edo-Periode. In einer detailgetreuen Nachbildung eines historischen Stadtviertels kannst du Häuser, Werkstätten und Straßen aus dieser Zeit entdecken und so erleben, wie die Menschen damals in Edo – dem heutigen Tokio – gelebt haben.
Nächste Station: Kiyosumi-shirakawa Station
Eintritt: 400Yen (2,20€)
Öffnungszeiten: 9.30 bis 17.00 Uhr (letzter Einlass: 16.30 Uhr)
Das Museum liegt außerhalb von Sumida am angrenzenden Stadtteil Koto. Direkt neben dem Museum findest du mit dem Kiyosumi Park eine schöne Grünanlage in Tokio.
Roppongi & Akasaka (Minato)
Roppongi und Akasaka zeigen eine elegante und internationale Seite Tokios – mit beeindruckenden Wolkenkratzern, moderner Kunst, lebendigen Nachtleben, überraschend ruhigen Tempelanlagen und bekannten Wahrzeichen wie dem Tokyo Tower.
Stadtteil Shiba
- Tokyo Tower
Allgemeine Infos
Der Tokyo Tower ist ein 333 Meter hoher Turm in orange-weißen Farben. Die Architektur ist inspiriert vom Eiffelturm. Auf dem Tower befinden sich zwei Aussichtsplattformen auf 150 und 250 Metern Höhe. Da der Zojo-ji Tempel nicht weit entfernt vom Tokyo Tower ist, kannst du von oben diese große Tempelanlage im Grünen betrachten. Das ist wirklich cool! Am Fuße des Towers befinden sich in FootTown einige Shops und Restaurant.
Die Aussicht ist faszinierend und zeigt dir einen anderen Teil von Tokio von oben als der Tokyo Skytree oder Shibuya Sky.
Persönliche Erfahrung
Der Tokyo Tower ist zwar nur fast so halb so groß wie der Tokyo Skytree, doch zählt er zu meinen Lieblingsorten in Tokio. Besonders abends, wenn er beleuchtet wird, ist der Tower nicht nur ein tolles Fotomotiv – ich komme dabei jedes Mal aus dem Staunen nicht heraus. Bei einem meiner Besuche am Abend Streifte die Spitze sogar ein paar Wolken, was mega coole Bilder mit dem leichten Nebel ermöglichte.
Links vor dem Eingang des Tokyo Towers befindet sich außerdem der kleine Laden Marion Crêpes. Jedes Mal bei meinem Besuch freue ich mich auf einen Crêpe mit Aussicht auf den Tokyo Tower. Das coole ist, dass du die Crêpes mit vielen verschiedene Sorten und Toppings bestellen kannst – ja sogar ein kleines Stück Käsekuchen.
Otaku Tipp
Bei unserem Besuch in 2023 konnte man zudem im Stil von Tokyo Revengers eine Stempel Ralley machen. Informiere dich gerne vorher und vielleicht findet etwas ähnlich im Zeitraum deines Besuches statt.
Fotospot Tipp
Verpasst auf keinen Fall den Tokyo Tower Photo Spot (Google Maps) mit praktischer Halterung für dein Handy. Da kannst du von dir mit dem Tokyo Tower im Hintergrund coole Fotos machen.
Mini Info Box
Lage: Minato
Nächste Station: Kamiyacho Station, Shibakoen Station, Akabanebashi, Onarimon
Zeit einplanen: 1-2 Stunden
Eintritt:
Vor Ort
Main Deck (150m): 1500Yen (8,20€)
Top Deck (250m): 3500Yen (19€)
Online
-Website-
Warum besonders: Wahrzeichen vom Bezirk Minato
Fotospot-Tipp: Direkt am Fuße des Tokyo Towers, vom Zojo-ji Tempel mit Tower im Hintergrund
Beste Uhrzeit: Jederzeit
Öffnungszeiten:
Main Deck (150m): 9.00-22.30 Uhr (letzter Einlass um 22.00 Uhr)
Top Deck (250m): Alle 15 Minuten von 9.00 – 22.15 Uhr (letzte Tour um 22.15 Uhr)
- Zojo-ji Tempel
Direkt neben dem Tokyo Tower befindet sich dieser historische buddhistische Tempel. Er ist ein bekanntes Fotomotiv, da man den Tempel als traditionelle Architektur und im Hintergrund den Tokyo Tower und die Wolkenkratzer des modernen Tokios auf einem Bild vereint. Das Zojo-ji Sange Datsumon Gate (Haupttor) ist eines der weniges, welches den Zweiten Weltkrieg überstanden hat.
Auf dem Gelände findest du noch folgende weitere Sehenswürdigkeiten. Viele kleine Jizo Statuen. Sie sind die Wächter der Kinder und geleiten auch Kinderseelen heil ins Jenseits. Die Glocke Daibonsho, die Zojoji Schatzgalerie, die schwarze Buddhahalle Ankokuden und das Familiengrab der Tokugawa. Während der Edo-Periode diente der Tempel dem Samurai-Clan der Tokugawa als Familientempel.
Eintritt: kostenfrei, Öffnungszeiten: Immer geöffnet
Schatzgalerie: 10.00 bis 16.00 Uhr (letzter Einlass 15.45 Uhr), Dienstag geschlossen, 700Yen (3,80€)
Mausoleum: 10.00 bis 16.00 Uhr (letzter Einlass 15.45 Uhr), Dienstag geschlossen, 500Yen (2,70€)
->Kombikarte 1000Yen (5,50€)
Stadtteil Azabudai
- Azabudai Hills
Azabudai Hills ist ein modernes Stadtviertel in Tokio, das erst 2023 eröffnet wurde und mit futuristischer Architektur, viel Grün und einem Mix aus Kultur, Shopping und Gastronomie begeistert. Neben zahlreichen Restaurants und High-Fashion-Boutiquen befindet sich hier auch das immersive Kunstmuseum teamLab Borderless. Das Herzstück der Anlage ist der beeindruckende Azabudai Hills Mori JP Tower, aktuell das höchste Gebäude Japans.
Wenn man durch die Straßen dieses Viertels läuft, merkt man sofort, dass dieser Stadtteil noch sehr neu ist. Es ist eine neue und besondere Architektur, Pflanzen und kleine Bäche runden das Gesamtbild ab. Die Gegend lädt zu einer schönen und entspannten Atmosphäre ein.
- Mori JP Tower
Das Herzstück des neuen Stadtteils Azabudai – der Mori JP Tower. Mit 330 Meter das aktuell höchste Gebäude Japans.
Bis April 2024 befand sich hier auf dem 33. Stock eine kostenlose Aussichtsplattform. Wir hatten das Glück, diese Aussicht im Januar 2024 zu genießen.
Der Zugang ist weiterhin möglich aber unter bestimmte Bedingungen. Die Sky Lobby ist nur noch für Gäste der dortigen Restaurants, Cafés (wie dem Sky Room Cafe & Bar) oder Mitarbeiter möglich, oft verbunden mit einer Mindestbestellmenge.
Das Besondere: Die Plattform bietet einen direkten Blick auf den Tokyo Tower. Es ist wirklich cool, die Sehenswürdigkeiten so von außen zu betrachten und nicht nur selbst es von innen zu besuchen.
- teamLab Borderless
Ein einzigartiges Museum erwartet dich direkt am Fuße des Mori JP Tower. Dieses immersive Kunstmuseum lässt Besucher mit interaktiven Licht- und Kunstinstallationen in eine völlig neue Welt eintauchen. Aus Erfahrung kann ich euch sagen, dass es wirklich ein besonderes und einmaliges Erlebnis ist! Es gibt so viel zu entdecken und da es interaktiv ist, könnt ihr auch viel selbst Teil der Kunst werden. Im Museum drin erwartet dich sogar ein Teehaus, wo du einen Tee auf besondere Art und Weise genossen werden kann. Um den Besuch wirklich genießen zu können, solltest du genügend Zeit mitbringen, um alles in Ruhe zu entdecken.
Das teamLab ist eine beliebte Sehenswürdigkeit und eine vorherige Reservierung ist notwendig. Beachte, dass viele Besucher mit dir gleichzeitig dieses Museum entdecken wollen und manche besonderen oder beliebten Räume nur eine bestimmte Minutentakt lang besichtigt werden können, wie z.B. 10min. In den letzten Stunden vor Schließung ist das Museum meist etwas leerer.
Mini Info Box
Lage: Azabudai, am Fuße des Mori JP Tower
Nächste Station: Azabu-Juban, Kamiyacho Station
Zeit einplanen:1-4 Stunden
Eintritt: 3600 bis 5600 Yen (19.70 bis 30,60€)
Die Preise variieren ja nach geschätzten Besucheraufkommen. Während der Kirschblüte zahlt man den teuersten Preis, im Februar den günstigsten. Die Tickets kannst du auf der offiziellen Website kaufen.
Fotospot-Tipp: Raum Crytal World, Bubble Universe und Microcosmoses
Öffnungszeiten: 8.30 bis 21.00 Uhr (letzter Einlass 20.00 Uhr) / Am 26.05.2026 -> 8.30 bis 17.00 Uhr / 02.-06.04., 09.-13.04., 16.-20.04., 23.-28.04., 01.-05.05., 16.05., 19.-23.05., 30.05.2026 -> 8.30 bis 22.00 Uhr
Webseite: https://www.teamlab.art/de/e/tokyo/
Info: In Tokio gibt es noch ein zweites teamLab Museum. Dies heißt teamLab Planets und befindet sich in der Nähe von Odaiba. Zudem gibt es in Osaka einen teamLab Botanical Garden.
-> teamLab Borderless und Planets im Vergleich: Hier gehts zum eigenen Blogbeitrag!
Stadtteil Akasaka
- Hie Schrein
Manchmal müssen es nicht die super bekannten und beliebten Tempel oder Schreine sein um einen wunderschönen spirituellen Ort genießen und erleben zu können. Der Hie Schrein ist eine wunderschöne und meist nicht überlaufene Anlage (abgesehen von japanischen wichtigen Feieretagen/Ereignissen). Der Schrein liegt auf einem Hügel, welchen du auf der Westseite über Treppen durch einige Rote Torii erreichen kannst. Durch diese Torii zu laufen ist ein besonderes Erlebnis. Dazu ist der Schrein an sich ist eine sehr schöne Anlage und einen Besuch wert.
Auf der Südseite befindet sich das Hie Shrine Sanno Torii, wo du den Schrein über Rolltreppen erreichen kannst.
- Harry Potter
Als Harry Potter Fan solltest du diesen Ort definitiv besuche. Rund um die Akasaka Station befindet sich eine Harry Potter Area, inkl. thematisierter U-Bahn Station, einem Harry Potter Café, dem Mahou Dokoro Shop und einem Theaterstück „Harry Potter and the Cursed Child“, welches im TBS Akasaka ACT Theater aufgeführt wird.
- Tokyo Midtown
Bekannt ist dieser Ort für die berühmte Midtown Winter Illumination im November und Dezember. Weitere Highlights sind hier Galleria (eine Mall), der Hinokicho Park und 21_21 Design Sight (ein Designmuseum).
Stadtteil Roppongi
- Roppongi Hills
Roppongi Hills ist ein ganzer Komplex und wird auch „Stadt-in-der Stadt“-Komplex genannt. Hier dreht sich viel um Kunst und Kultur. Highlight ist hier die Tokyo City View, doch es warten weitere Highlights wie das Mori Art Museum oder der Mohri Garden. Im dazugehörigen Einkaufszentrum warten viele Geschäfte, Cafés und Restaurants und wenn du hier ein bisschen rumläufst, wirst du die ein oder andere Terrasse mit Blick auf den Tokyo Tower finden.
Zu Roppongi Hills zählt die Keyakizaka Straße. Eine berühmte Straße die jedes Jahr ab Mitte November bis Weihnachten mit vielen LED-Lichtern geschmückt wird. Das Besondere ist hier, dass der Tokyo Tower im Hintergrund zu sehen ist.
- Tokyo City View
Auf dem Roppongi Hills Mori Tower befindet sich auf dem 52. Und 53. Stock eine Aussichtsplattform und eine offene Dachterrasse und bieten einen 360-Grad-Blick.
Ich selbst konnte die Aussicht noch nicht genießen, ermöglicht aber einen wundervollen Ausblick auf die Stadt inkl. Tokyo Tower. Besonders bei Nacht ist es ein wundervoller Anblick.
Aktuell schein das Sky Deck (offene Dachterrasse) nicht geöffnet zu sein. Informiere dich vor deinem Besuch, ob es ggf. geschlossen ist. Doch den 52. Stock kannst du definitiv besuchen.
Mini Info Box
Lage: Roppongi Hills
Nächste Station: Roppongi Station
Zeit einplanen:1-2 Stunden
Eintritt: 2200Yen (12€)
Öffnungszeiten: 10.00 bis 22.00 Uhr (letzter Einlass 21.30 Uhr), Geschlossen: 23.-25.03., 07.-09.04.2026
Central Tokyo
Central Tokyo bildet das Herz der Stadt und verbindet einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Tokios miteinander. Zwischen historischen Orten wie dem Kaiserpalast, der beeindruckenden Tokyo Station und der eleganten Einkaufsmeile Ginza findest du hier auch ruhige Gärten, spannende Food-Spots und viele besondere Orte, die man bei einem Besuch in Tokio nicht verpassen sollte.
Der Abschnitt Central Tokyo ist relativ lang, deshalb habe ich hier ein kleines Inhaltsverzeichnis für dich:
- Kaiserpalast
- Tokyo Station
- Ginza
- Hamarikyu-Park
- Kyu-Shiba-Rikyu-Garten
- Studio Ghibli Clock
- Tsukishima Monja Street
- Tokyo Dome
- Koishikawa Korakuen
- Yasukuni-jinja Schrein
- Kaiserpalast
Allgemeines
Mitten im Herzen von Tokio befindet sich der beeindruckende Kaiserpalast Tokio – die offizielle Residenz des japanischen Kaisers und eine der historisch bedeutendsten Anlagen der Stadt. Der Palast steht auf dem ehemaligen Gelände der Burg Edo, von der heute noch Teile der alten Mauern, Wassergräben und einige Tore erhalten sind. Auch wenn der innere Bereich des Palastgeländes nicht frei zugänglich ist, lohnt sich ein Besuch definitiv.
Den Inneren Bereich kannst du in Form einer Führung besichtigen, die du vorher online reservieren musst, sowie zu Neujahr am 2. Januar und zum Kaisergeburtstag am 23. Februar.
Besonders schön ist ein Spaziergang rund um die weitläufigen Parkanlagen und Wassergräben. Die Umgebung wirkt erstaunlich ruhig für einen Ort mitten in der Millionenmetropole und bietet tolle Ausblicke auf historische Mauern, Brücken und gepflegte Grünflächen. Ein beliebter Fotospot ist die berühmte Nijubashi-Brücke vor dem Haupttor des Palasts.
Ostgärten & Kitanomaru-Park
Wenn du etwas mehr Zeit hast, empfehle ich dir einen Besuch der direkt angrenzenden Kaiserpalast Ostgärten, sowie den Kitanomaru Park. Diese sind kostenlos zugänglich und bieten einen Einblick in die historische Anlage der ehemaligen Edo-Burg mit schönen Gartenanlagen, Ruinen alter Türme und tollen Blicken auf die Skyline der Stadt. Zudem sind die Ostgärten ein beliebter Ort, um Kirschblüten und historische Burgfundamente gleichzeitig zu entdecken.
Mini Info Box
Lage: Central Tokyo
Nächste Station: Tokyo Station oder Otemachi Station
Zeit einplanen: 1–2 Stunden
Eintritt: Außenanlagen kostenlos, Ostgärten kostenlos
Warum besonders: Historisches Zentrum Tokios und Residenz des japanischen Kaisers
Öffnungszeiten Ost-Gärten
9.00 bis 17.00 Uhr (01. März bis 14. April, letzter Einlass 16.30 Uhr)
9.00 bis 18.00 Uhr (15. April bis 31. August, letzter Einlass 17.30 Uhr)
9.00 bis 17.00 Uhr (September, letzter Einlass 16.30 Uhr)
9.00 bis 16.30 Uhr (01. Oktober bis 31. Oktober, letzter Einlass 16.00 Uhr)
9.00 bis 16.00 Uhr (01. November bis 28./29. Februar, letzter Einlass 15.30 Uhr)
Geschlossen: 28.12. bis 03.01. sowie montags und freitags. Fällt ein Feiertag auf einen dieser Tage, bleibt der Garten am darauffolgenden Tag geschlossen.
Am 23.02. und Nationalen Ferien/Feiertagen ist Montag oder Freitag geöffnet.
Informiere dich gerne über die aktuellen Öffnungszeiten auf:
www.kunaicho.go.jp
Der Kitanomaru Park ist rund um die Ort frei zugänglich.
- Tokyo Station
Vielleicht denkst du hier, wie soll ein Hauptbahnhof eine Sehenswürdigkeit sein? Doch das ist hier der Fall! Bahnhöfe in Japan funktionieren komplett anders, als du es aus Deutschland kennst. Die Bahnhöfe sind hier sauber, es gibt meist viele Essens- und Shoppingmöglichkeiten und laden zum verweilen ein. Die Tokyo Station ist groß und man kann sich gerne mal verlaufen, doch du solltest dir auf keinen Fall den Marunouchi Ein- und Ausgang entgehen lassen. Dort findest du eine architektonisch sehr schöne rote Backsteinfassade, welche von Amsterdam Centraal inspiriert worden ist.
Der Bahnhof selbst ist ein wichtiges Drehkreuz für den Fernverkehr (Shinkansen) und den Nahverkehr (JR-Lines und Metros).
Tokyo Station ist zudem für seine riesige unterirdische Einkaufsstraße bekannt. In dieser findest du viele Otaku Shops wie Mugiwara Store, Ghibli Store, Pokémon Store und das Kirby Café Petit.
Einen ausführlichen Blog zu alles Pokémon Stores und Center findest du hier und für das Kirby Café findest du hier.
- Ginza
In diesem Viertel erwarten dich viele luxuriöse Boutiquen, Kaufhäuser und traditionelle Kunstgalerien. Von Louis Vuitton bis Uniqlo findest du hier alles, was dein Herz begehrt.
Besonderheiten sind unter anderem der 11-stöckige Uniqlo Flagship Store, der luxuriöse Komplex Ginza Six oder das traditionsreiche Schreibwarengeschäft Itoya. Ein Tipp von mir: Wenn ihr auf eurer Reise nach Ginza kommt, besucht das Schreibwarengeschäft Itoya. Für die Kreativen unter euch ist das ein Paradies! Hier gibt es so viele und besondere Dinge, wie z.B. große Auswahl an wunderschönen Postkarten oder viele verschieden Origami Papiere. Definitiv ein besonderes Einkaufserlebnis, selbst wenn du „nur“ einen Stift kaufst.
Der Stadtteil überzeugt zudem mit besonderer Architektur am Ginza Place mit seiner markanten Gitterfassade und dem historischen Kabuki-Theater.
- Ginza Sembikiya
Dies ist ein Luxus-Obstgeschäft und eine Filiale befindet sich in Ginza. Auch wenn dies ein etwas teurerer Besuch ist, empfehle ich dir einen Besuch. Makelloses Obst gilt in Japan als Luxusgeschenk. Weitere Faktoren, wie extremer Qualitätsstandard, hohe Anbaukosten und begrenzte landwirtschaftliche Flächen sind Gründe für die hohen Preise. Die Früchte werden aufwendig von Hand gepflegt und der Anbau ist zeitaufwendig und arbeitsintensiv. So achtet man z.B. drauf, dass die ganze Pflanze einer Honigmelone gehört, dass diese eine die gesamten Nährstoffe und Süße erhält. Dazu seit jede Frucht perfekt und makellos aus.
Mit dem Ginza Sembikiya gibt es ein Laden wo du diese ausgewählten Früchte kaufen kannst. Die Honigmelone ist mehr oder weniger „das“ Luxusobst und die Premium Variante kostet gerne mal 100€ und mehr. Doch du musst nicht direkt die ganze Melone kaufen. Zum Laden gehört nämlich ein kleines Café, wo du Parfaits und weitere Speisen mit dem Obst bestellen kannst. So zahlt man für ein Parfait mit 2-4 Honigscheiben etwa 15-20€ und kommt so für weniger Geld in den Genuss der besonderen Frucht. Wenn dein Geldbeutel es zulässt probiere gerne auch andere Früchte. Wir haben damals noch Äpfel für ca. 10-15€ pro Stück gekauft. Wir hatten das Gefühl, dass es wirklich intensiver geschmeckt hat, doch da muss sich jeder selbst eine Meinung bilden.
- Hamarikyu-Park
Nicht weit von Ginza entfernt befindet sich neben dem Kaiserpalast eine weitere Ruheoase mitten in Tokio. Der Hamarikyu-Park hat mir so gut gefallen! So gut, dass wir diesen sogar schon zwei Mal besucht haben. Bei unserem ersten Besuch hat es leider nur geregnet - wiederum hat das dem ganzen einen total idyllischen Charakter gegeben. Beim zweiten Besuch war es Februar, total sonnig und die ersten Blüten kamen aus ihren Knospen - ganz wundervolle Erinnerungen. Bei beiden unserer Besuche, war der Park wenig besucht.
Von der südöstlichen Seite kann man die Rainbow Bridge sehen, in der westlichen Seite kann man den Tokyo Tower sehen und je nach Standort spiegelt sich dieser im See und man bekommt ein wunderschönes Bild!
Es gibt viele tolle Ort zum verweilen und sitzen. Bring dir gerne ein paar Snacks mit und genieße sie in ruhiger Atmosphäre.
Mein Tipp - Mitten auf dem großen See befindet sich das Nakajima Tea House. Dort kannst du eine Tasse Matcha zusammen mit einer kleinen Süßspeise draußen auf der sonnigen Terrasse genießen.
Je nach Jahreszeit könnt ihr verschieden Blütezeiten entdecken: Kirschblüte und Rapsblume (März/April), Blauregen (Mai) oder Hortensie (Juni). Der Weg zum Tea House verläuft über einen Holzsteg. Dieser ist umgeben von mehreren Holztoren, wo im Mai dann der Blauregen blüht. Das sieht bestimmt toll aus!
Direkt neben dem Park befindet sich das Gebäude Caretta Shiodome. Dort befindet sich mit der Sky View eine kostenlose Aussichtsplattform auf der 46./47. Etage. Man hat einen direkten Blick auf den Park, die Rainbow Bridge und den Tokyo Tower.
Mini Info Box
Lage: Ginza/Simbashi
Nächste Station: Shimbashi Station
Zeit einplanen: 1-2 Stunden
Eintritt: 300Yen (1,60€)
Warum besonders: Eine Ruheoase zwischen Hochhäusern, nicht bekannt bei Touristen wie der Yoyogi oder Shinjuku gyoen Park.
Fotospot-Tipp: Auf Google Maps Ochin-yama, hier kann man das Foto mit dem See und dem Tokyo Tower machen.
Öffnungszeiten: 9.00 bis 17.00 Uhr (Letzter Eintritt 16.30 Uhr)
- Kyu-Shiba-Rikyu-Garten
Nicht weit vom Hamarikyu Garten entfernt, findest du eine weitere und kleinere Ruheoase. Er ist einer der letzten vier erhaltenen Daimyo-Gärten aus der Edo-Zeit. Der Garten beinhaltet einen herumlaufenden Weg um den zentralen Teich, selten Winterkirschbäume zur Pflaumenblüte und den Kontrast zwischen traditioneller Gartenkunst und umgebenden Wolkenkratzern.
Eintritt 150Yen (0,80€), Öffnungszeiten: 9.00 bis 17.00 Uhr (letzter Einlass 16.30 Uhr)
Der Garten liegt etwa 10-20 Minuten zu Fuß vom Zojo-ji Tempel und Tokyo Tower entfernt. Vom Kyu-Shibya-Rikyu-Garten sind es weitere 15min zu Fuß zum Hamarakiyu-Park — ideal zum Kombinieren.
- Studio Ghibli Clock
Fans von Studio Ghibli können nahe der Shiodome Station ein kleines Highlight entdecken. Denn Dort steht die Ghibli-Uhr. Ein riesiges, von Hayao Miyazaki entworfenes Kunstwerk aus Kupfer am Nippon TV Gebäude in Shiodome. Sie erinnert an „Das wandelnde Schloss“, ist kostenlos zu besichtigen und bietet täglich mehrere Shows mit Musik, Dampf und mechanischen Figuren.
Die Showzeiten sind täglich wie folgt: 12.00 Uhr, 15.00 Uhr, 18.00 Uhr, 20.00 Uhr. Am Wochenende zusätzlich um 10.00 Uhr. Dauer: etwas 3 Minute. Sei auf jeden Fall paar Minuten vorher da, da die Show manchmal frühzeitig beginnt.
Tipp zur Orientierung: Die Uhr befindet sich nicht im „Erdgeschoss“ an der Straße. Rund um die Shiodome Station befindet sich ein erhöhtes Fußgängersystem. Und auf diesem befindet sich die Uhr am Gebäude.
Fototipp: Wenn du recht, ein Stück weiter hinten, vor der Uhr stehst, kannst du in einem Bild die Uhr und den Tokyo Tower im Hintergrund erfassen. Im Dunkeln werden beide Sehenswürdigkeiten schön beleuchtet.
- Tsukishima Monja Street
Eine Straße voller Restaurants für die herzhafte Spezialität aus Tokio - Monjayaki. Sie ähnelt einem sehr flüssigen Okonomiyaki. Monjayaki ist ein herzhafter, flüssiger Pfannkuchen, der direkt am Tisch auf einer Grillplatz zubereitet wird. Die Zutaten: Basis ist Kohl, Teig und Sauce. Beliebte weitere Zutaten sind Käse, Mochi, Mentaiko, Meeresfrüchte und Schweinefleisch. In dieser Straße werden in ca. 70 bis 80 Restaurants diese Spezialität angeboten - ein kulinarisches Erlebnis.
Nächste Station: Tsukishima Station. Falls du in Ginza unterwegs bist, kannst die die Monja Street in einem halbstündigen Spaziergang erreichen.
- Tokyo Dome
Nördliche des Kaiserpalastes befindet sich der Tokyo Dome. Dies ist ein Stadion mit 55.000 Plätzen. Hier kannst du das ein oder andere Konzert erleben und auch K-Pop Künstler sind hier oft zu Gast. Zudem fungiert es auch als Baseballstadion. Direkt nebenan befindet sich der Freizeitpark Tokyo Dome City inkl. Achterbahnen, Onsen und Hotel.
- Koishikawa Korakuen
Direkt neben Tokyo Dome befindet sich der Garten Koishikawa Korakuen. Er ist einer der schönsten traditionellen Landschaftsgärten der Stadt. Dieser Garten bietet dir, wie bei den andern Garten, eine ruhige Oase mitten in der Metropole Tokio. Aus eigener Erfahrung kann ich dir diesen Garten sehr empfehlen, wir hatten bei unserem Besuch eine wundervolle Zeit. Der Garten ist relativ groß und man kann um den See einen tollen Rundweg laufen. Bei unserem Besuch gab es sogar ein bis zwei kleine Essensangebote. Es wurde Dango direkt über heißer Kohle gebraten.
Mini Info Box
Lage: Direkt neben dem Tokyo Dome
Nächste Station: Korakuen Station, Kasuga Station
Zeit einplanen: 1-2 Stunden
Eintritt: 300Yen (1,60€)
Fotospot-Tipp: Vollmondbrücke Engetsu-kyo, welche sich im Wasser spiegelt
Öffnungszeiten: 9.00 bis 17.00 Uhr (Letzter Eintritt 16.30 Uhr), 29.12. bis 01.01. geschlossen.
- Yasukuni-jinja Schrein
Zwischen dem Gelände des Kaiserpalastes und dem Tokyo Dome befindet sich mit dem Yasukuni-jinja Schrein ein bedeutsamer Ort. Dieser Schrein gedenkt den rund 2,5 Millionen im Krieg gefallenen Japanern. Der Schrein ist historisch und politisch teilweise umstritten.
Es ist eine große und schöne Parkanlage und während der Kirschblüte, ist dies ein beliebter Ort. Zu der Anlage zählt unter anderem das Yushukan Museum (Kriegsdenkmalmuseum).
Mini Info Box
Lage: Chiyoda
Nächste Station: Ichigaya Station, Kudanshita Station
Zeit einplanen: 1-2 Stunden
Eintritt: frei
Fotospot-Tipp: Neben der Bühne steht der bekannteste Kirschbaum Tokios, der vom japanischen Wetterdienst als Repräsentant für den Start der offiziellen Blüte verwendet wird.
Öffnungszeiten: 6.00 bis 18.00 Uhr (November bis Februar bis 17.00 Uhr)
Yushukan Museum: Eintritt 1000Yen (5,50€), Öffnungszeiten 9.00 bis 16.30 Uhr (letzter Einlass 16.00 Uhr).
Akihabara
Akihabara ist eines der verrücktesten Viertel Tokios - ein Paradis für Anime-, Manga- und Gaming-Fans aus aller Welt.
- Otaku Zentrum
Allgemeines
Akihabara ist das Zentrum der japanischen Otaku-Kultur. Anime, Manga, mehrstöckige Shops, Elektronikläden, thematisierte Cafés, Retro-Gaming-Stores und riesige Arcade-Hallen prägen das Bild dieses einzigartigen Viertels. Überall blinkt es, läuft Musik und besonders Abends mit allen Leuchtreklamen ist es ein cooler Vibe. Es mag schnell zu einer Reizüberflutung führen und wo es für manche von euch wild ist, ist es wiederum extrem cool, dass es so einen Ort gibt! Rund um die Akihabara Station sowie die Chuo-dori (Straße) von Akihabara bis nach Ueno kannst du dich treiben lassen und viele Shops und weiteres entdecken. Neben bekannten Stores wie Don Quijote, Mandarake, Surugaya und Animate sind unzählige weitere Stores zu finden. Retro Fans werden hier ebenso fündig. Viele Läden bieten Second-Hand-Konsolen, Retro-Spiele und seltene Klassiker an.
Arcade Hallen
Vielleicht lässt dein Geldbeutel es zu um dich mal am Greifautomaten zu probieren oder du hast Spaß an einem der vielen Arcade Automaten. Bei den Greifautomaten gibt es tatsächlich verschiedene Techniken, wie man einen Gewinn mit wenige Geld macht. Stöbere dazu einfach mal auf Instagram oder TikTok rum.
Begebe dich zudem in eine der mehrstöckigen Arcade Hallen. Die Arcade Automaten machen mir immer besonders viel Spaß, vor allem wenn man das zusammen mit Freunden oder Familie genießen kann. Meine liebsten Spiele sind Taiko no Tatsujin, ein Trommel-Rhythmus-Spiel, und Mariokart. Daneben gibt es noch viele weitere coole Automaten und Spiele, wie z.B. Tanz-, Gitarren- oder Klavierspiele.
Falls du nicht so Interesse an solchen Spielen hast, begebe dich trotzdem mal in eine der Arcade Hallen, denn die Einheimischen sind richtige Profis in ihren Games! So schnell kann dein Auge gar nicht alles erfassen, wie die Rhythmus Spiele im Experten Modus perfekt gemeistert werden.
!Hinweis: In Japan gibt es Hallen die Pachinko/Slot heißen, das sind meist große Hallen voller Geldspielautomaten. Verwechsle bei deinem Besuch in Japan also die beiden Hallen nicht.
Otaku Tipp
Akihabara ist ein Paradies, wenn du gerne Figuren und Merchandise von deinem Lieblingsanime kaufen möchtest. Auch wenn alle Läden wirklich cool sind und man da gerne stöbert, kaufe nicht beim erstbesten Laden. Ja, die Preise sind im Vergleich zu Deutschland wesentlich günstiger, doch sind die Betreiber nicht doof und verkaufen die Produkte teuerer, da wo viele Touristen vorbeikommen. Wenn du Zeit hast, gehe gerne in mehrere Shops und vergleiche ggf. die Preise. Ich persönlich kaufe immer gerne im Surugaya und Book-Off. Und dieser Laden hat auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich will dir damit nicht sagen, dass du hier nichts kaufen solltest - aber es lohnt sich,, die Preise etwas zu Vergleichen. Du solltest dir bewusst sein, dass Akihabara aufgrund der Berühmtheit alles etwas teurer macht. Wir haben beobachtet wie die Betreiber teilweise die Greifautomaten mit dem 2€ Trick von TikTok leer spielen und diese dann für den „Normalpreis“ bei sich verkaufen - wild!
Falls du auf deiner Reise noch weitere Städte besuchen solltest, dann hebe dir dein Taschengeld für Figuren und Co. auf. Ich habe so viele tolle und super günstige Figuren schon kaufen können - ja sogar mal ein Tengen für 300Yen. Die Besten Preise gibt es meiner Meinung nach weiterhin beim Surugaya oder Book-Off und die besten Angebote habe ich z.B. in Kobe und Kagoshima gemacht. In Osaka gibt es mehrere Surugaya Stores, da hab ich auch sehr gut eingekauft sowie in Kyoto im Book-Off Plus. In meinem Blog zu Osaka und Kyoto habe ich dies jeweils noch ausführlicher erklärt.
Info: Der Ort ist nicht nur bei Touristen beliebt. Sonntags und an Feiertagen ist hier echt viel los. Einige Fans stehen sogar schon Stunden vor Ladenöffnung an. So oder so ist in Akihabara viel los, doch es verteilt sich auch gut, da der Stadtteil so groß ist. Trotzdem drängen sich in den mehrstöckigen Gebäuden wie das Radio Kaikan gerne mal viele Menschen durch. Wenn du es gerne etwas entspannen hast, dann wähle wenn es dir möglich ist einen anderen Tag.
Akihabara im Dunkeln zu entdecken macht definitiv Spaß! Doch wenn du hier mehr als nur eine Stunde die Shops entdecken möchtest, komme rechtzeitig in diesen Stadtteil, denn die meisten Läden schließen, wie in vielen Teilen Tokios, bereits zwischen 20.00 und 21.00 Uhr. Die Arcade Hallen haben länger geöffnet aber meisten auch nicht viel länger als 23.00/24.00 Uhr.
- Hijiri Bridge (Suzume)
Wenn du den Film Suzume kennst und gerne Orte aus Animes in Japan besuchst, dann komm zur Hijiri Bridge bei der Ochanomizu Station. Von dort aus hast du einen perfekten Blick auf die Züge, die über den Fluss fahren und direkt aus dem Tunnel auftauchen - ganz wie in der Szene aus dem Film.
- Kanda Myojin
Kanda Myojin ist ein Schrein und nicht weit von der Brücke und Akihabara entfernt. Um etwas Kultur, Ruhe und Tradition zu entdecken ist ein Besuch perfekt.
Der Schrein ist berühmt für das Kanda Mitsuri, eines der drei größten Festivals Japans. Dies findet je am 15. Mai in ungeraden Jahren statt.
- Origami Museum (Bunkyo)
Nahe dem Kanda Myojin Schrein gibt es ein zweites Origami Museum in Tokyo. Dieses Museum ist größer als das Origami-Museum in Sumida und bietet auf mehreren Stockwerken das Museum, einen Verkauf, ein Atelier und Räume für Kurse an.
Nächste Station: Ochanomizu Station, Akihabara Station
Eintritt: kostenlos, Workshop 1000-3000Yen (5,50-16,50€) -Webseite-
Öffnunsgzeiten: 9.30 bis 17.30 Uhr, Geschlossen: sonntags, feiertags, in den Sommerferien, 28.12. bis 03.01.
Weitere Spots rund um Akihabara
Hier stelle ich dir drei weitere kleinere weniger bekannte Spots vor.
- 2k540 Aki-Oka Artisan
Dies ist ein kleiner Kunst- und Designmarkt und liegt unter den Bahngleisen zwischen Akihabara und Okachimachi. In den ehemaligen Bahngewölben haben sich viele kleine kreative Läden angesiedelt, in denen du handgemachte Produkte, Schmuck, Keramik und Designartikel entdecken kannst. Der Ort bietet einen spannenden Kontrast zu dem bunten Otaku-Chaos in Akihabara.
- Yodobashi Akiba
Viele laufen daran vorbei, obwohl es eines der verrücktesten Kaufhäuser Tokios ist. Das riesige Elektronik-Kaufhaus erstreckt sich über neun Etagen und bietet weit mehr als nur Technik. Neben Kameras, Gaming-Zubehör und Elektronik findest du hier auch viel Merchandise zu Nintendo, Anime, Manga und Co.
Wir haben hier bei unserem ersten Besuch einige Puzzle gekauft, da es hier so viele tolle Motive gibt unter anderem von Ghibli, Nintendo und verschiedenen Anime. Wenn du gerne bastelst und puzzelst, dann schau dir unbedingt die Produkte von Paper Theater an. Dabei handelt es sich um kreative 3D-Papiermodelle, bei denen mehrere vorgestanzte Schichten zu einem kleinen Kunstwerk zusammengesetzt werden.
Tipp: Für die Paper-Theater-Modelle brauchst du einen speziellen Kleber, den du separat im Laden kaufen kannst.
Schau in das Yodobashi rein und du findest bestimmt eine spannende Etage für dich. Yodobashi gibt es übrigens nicht nur in Akihabara, sondern auch an weiteren Orten und Städten wie z.B. Osaka.
- Manseibashi Bridge
Die historische Brücke liegt etwas südlich von Akihabara und bietet einen tollen Blick auf vorbeifahrende Züge, den Kanda-Fluss und die umliegende Skyline. Direkt daneben befindet sich das ehemalige Bahnhofsgebäude Manseibashi Station, das heute ein kleines Restaurant- und Cafégebäude ist. Ein schöner Ort, um kurz zu entspannen und den Zügen zuzuschauen.
Ueno
Ueno ist ein spannender Mix aus Kultur, Natur und traditionellem Marktleben. Rund um den berühmten Ueno Park findest du Museen, Tempel, den ältesten Zoo Japans sowie die lebendige Einkaufsstraße Ameya-Yokocho.
- Ueno-Park
Allgemeines
Der Ueno Park ist einer der bekanntesten öffentlicher Parks Tokios. In der weitläufigen Anlage befinden sich mehrere Museen, der Ueno-Zoo sowie der idyllische Shinobazu-Teich. Er ist ein Top-Spot für Kirschblüten im Frühjahr. Über 1000 Kirschbäume verwandeln die Wege in ein rosa Blütenmeer. Ja er ist ein Top-Spot aber deswegen auch Top besucht. Der Park ist toll, sonst wäre er nicht so beliebt, doch stelle dich besonders zur Kirschblüte auf viele Menschen ein.
Besonders schön ist ein Spaziergang von der Keisei Ueno Station bis zum Nationalmuseum Tokio. Entlang des Weges stehen viele Kirschbäume, die während der Blüte eine beeindruckende Allee bilden. Außerhalb der Kirschblütensaison lohnt sich trotzdem ein entspannter Spaziergang! Es ist ein Weg im Grünen, ggf. mit ein paar Streetfood Ständen und Straßenkünstlern. Einmal gab es im Frühling auf dem Platz vor dem Nationalmuseum ein Event mit Musik und ganz viel Street Food.
Schreine & Tempel
Biege auf dem Fußgängerweg gerne mal links oder rechts ab. Entdecke zum Beispiel den Ueno Tosho-gu Schrein oder die kleineren, roten Torii-Tunnel des Hanazono Inari Schrein. Der Kiyomizu Kannon-do ist neben den Schreinen ein sehr schöner Tempel. Alle diese drei Orte werden gerne mal übersehen, obwohl sie so nah und schön sind.
Museen
Im Park befinden sich mehrere bedeutende Museen, darunter das Nationalmuseum Tokio, das Ueno Royal Museum, das Nationalmuseum für westliche Kunst und das Nationalmuseum der Naturwissenschaft.
Shinobazu-Teich
Rund um den Shinobazu-Teich kann man wundervoll spazieren gehen oder auf dem See selbst Tretboote fahren. Der Teich ist umgeben von viel Grün und den umliegenden Hochhäusern. Im Frühling blühen auch hier die Kirschbäume kräftig in ihrer schönsten Pracht. Auf dem See befindet sich der Shinobazu no Ike Bentendo Tempel und bisher gab es bei jedem meiner Besuche einige Streetfood Stände vor dem Tempel und um den See verteilt. Leckere Spezialitäten wie eine einfache Kartoffel oder Dumplings kann man für wenig Geld genießen.
Nicht nur die Kirschblüte ist eine tolle Jahreszeit für einen Besuch. Von Mitte Juli bis Anfang August erblühen am Shinobazu-Teich unzählige Lotusblüten.
Ueno-Zoo
Zur ganzen Anlagen gehört noch der Ueno-Zoo. Er ist der älteste Zoo Japans und ist bekannt für die Pandas. Der Zoo ist beliebt. Falls du einen Besuch planst, sei am Besten früh am Eingang.
Mini Info Box Ueno Park
Lage: Direkt am Bahnhof Ueno
Nächste Station: Ueno Station
Zeit einplanen: 1-3 Stunden / ggf. ein ganzer Tag mit Museums- oder Zoo-Besuch
Eintritt: kostenlos
Öffnungszeiten: täglich 5.00 bis 23.00 Uhr
- Ameyoko Shopping District
Südlich der Ueno Station kannst du durch die lebhafte Ameya-Yokocho schlendern. Dieser Markt besteht aus mehreren kleinen Straßen voller Läden, Restaurants und Streetfood-Ständen. Es ist ein ganzer District, da noch mehrere Straßen zwischen dieser und der Chuo-dori dazu gehören. Bring auf jeden Fall Hunger mit, denn von Corn Dogs bis Früchte mit Zuckerglasur findest du hier alles an Street Food. Auch kleine Läden, die 2-3 kleine Tische vor ihrem Eingang zum essen einladen. Mein Highlight in dieser Straße sind die Süßkartoffelchips. Doch es gibt nicht nur Streetfood, denn es ist ein berühmter und belebter Straßenmarkt mit vielen Shopping Möglichkeiten - fischer Fisch, Trockenobst, Nüsse, Kleidung und Schuhe, Kosmetik und Drogerieartikel und Souvenirs.
Ursprünglich ist dieser als Schwarzmarkt nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden und heute ist er ein Paradies für Schnäppchenjäger.
Öffnungszeiten der meisten Geschäfte ist 10.00 bis 20.00 Uhr. Mittwochs habe einige Ruhetag.
- Otaku-Tipp
Einer meiner liebsten Einkaufsmöglichkeiten ist das Geschäft Yamashiroya. Es ist ein Spielwarengeschäft über mehrere Stockwerke. Ghibli, Pokémon, Sumikkogurashi, Mofusand, Anime, Nintendo, Godzilla…. alles gibt es hier! Mein Highlight liegt auf Etage 3. Als Kirby Fan ist das eine wahre Pilgerstätte, denn hier hat man so eine große Auswahl an tolle Merchandise-Produkten. die halbe Etage ist komplett Kirby gewidmet und sogar passende Musik ergänzen den Bummel. Bei unserem Besuch in 2019 gab es ein zeitbasiertes Event und eine ganze Etage galt nur Kirby! Vielleicht ist dies bei deinem Besuch ja auch der Fall.
- Aussicht-Tipp
Nahe dem Yamashiroya Geschäft gibt es östlich einen Fußgängerübergang auf die andere Straßenseite. Von dieser hat man einen tollen Blick auf die vorbeifahrenden Züge und die umliegende Skyline. Für mich war das ein wirklich schöner Moment, besonders zum Sonnenuntergang hat das eine ganz besondere Atmosphäre. Für mich war das einer dieser kleinen Momente, in denen man merkt: Ja - ich bin wirklich in Tokio!
Nezu & Yanaka
Direkt neben dem Stadtteil Ueno liegen die charmanten Viertel Nezu und Yanaka - eine geheime Perle Tokios. Hier kannst du in das historische Tokio eintauchen: engen Gassen, kleine Holzhäuser, lokale Geschäften, traditionelle Izakaya-Bars sowie Schreine mit roten Torii und wunderschöne Gärten prägen das Bild. Diese Gegend gehört zu den wenigen Vierteln Tokios, in denen man noch das historische Stadtbild erleben kann.
- Yanaka Ginza
Yanaka Ginza ist eine charmante, traditionelle Einkaufsstraße im Stadtteil Yanaka. Rund 60 kleine Geschäfte säumen die schmale Straße und bewahren bis heute den Flair der Edo-Zeit. Die Gegend ist außerdem bekannt für ihre Katzenliebe - überall findest du kleine Katzenfiguren, Souvenirs und sogar katzenförmige Snacks.
- Yanaka Ginza Yuyake Dandan
Am Eingang der Straße befindet sich die bekannte Treppe Yuyaka Dandan. Sie ist ein beliebter Fotospot und bietet besonders zum Sonnenuntergang einen schönen Blick über die Einkaufsstraße.
- Tennoji Tempel
Der Tennoji Tempel ist für seine ruhige Atmosphäre und den großen Bronzebuddha bekannt. Außerdem gehört er zur Pilgerroute der Sieben Glücksgötter.
Und genau diese Atmosphäre kann ich bestätigen. Bei unserem Besuch waren wir die einzigen Besucher dazu leicht regnerisch und komplett ruhig - das zusammen gab dem ganzen eine ganz besondere Atmosphäre. Solche Orte und Momente liebe ich, denn sie zeigen wie vielseitig Tokio ist.
- Choanji
Mitten in Yanaka gibt es noch diesen kleinen buddhistischen Tempel und ist bekannt für seinen sehr gut erhaltenen Shitamachi-Charme (Altstadt-Atmosphäre).
- Friedhof Yanaka
Ein Friedhof als Sehenswürdigkeit denkst du dir vielleicht gerade? Doch der Yanaka-Friedhof ist einer der historisch bedeutendsten und atmosphärischsten Friedhöfe Japans. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass sich ein Besuch lohnt und sich super mit den daneben liegenden Tempeln Tennoji und Choanji verbinden lässt.
- Nezu Schrein
Generell solltest du diesen wundervollen Schrein in Japan nicht verpassen. Besonders zwischen Anfang April und Anfang Mai lohnt sich ein Besuch, denn in dieser Zeit wird das Azaleen-Festival in diesem Schrein gefeiert. Ein Meer aus Blüten dank ca. 3000 Azaleenbüschen in mehreren Farben - gelb, rot, lila. Einfach wunderschön! Wir konnten dieses Erlebnis im Frühling 2023 erleben und ich bin sehr dankbar dafür. Eine eher unbekanntere Ecke Tokios und es waren nicht viele Besucher da.
Neben der wunderschönen Azaleen Blüte gibt es dennoch viele weitere Gründe den Schrein zu besuchen. Denn hier kannst du eine kleinere Version des bekannten Fushimi Inari in Kyoto finden - und dazu eine nicht überlaufene. Denn der Schrein ist ebenso für seine roten Torii-Tunnel bekannt. Der Schrein ist einer der ältesten in Tokio, bietet eine entspannte Atmosphäre mit Teich und Garten. Dank einem kleinen Hügel, kann man hervorragend den Schrein von oben betrachten oder während der Blütezeit so zwischen den Büschen laufen.
Mini Info Box
Lage: Nezu
Nächste Station: Nezu Station, Todaimae Station, Nishi-Nippori Station
Zeit einplanen: 1-2 Stunden
Eintritt: kostenlos, Azaleen-Fest 500Yen (2,70€)
Warum besonders: roten Torii-Tunnel, Azaleen-Festival, weniger überlaufen als andere Sehenswürdigkeiten in Japan, toller Kontrast zum wuseligen Tokio
Fotospot-Tipp: zwischen den roten Torii, vom kleinen Hügel, der Teich mit dem Schrein im Hintergrund.
Öffnungszeiten: 6.00 bis 17.00 Uhr / Azaleen-Fest 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr
- Weitere Infos zu Nezu & Yanaka
Natürlich kann man hier easy alles zu Fuß erkunden, doch in diesen Stadtteilen ist es hervorragend mit dem Fahrrad durch die kleinen Gassen zu fahren. Man kann sich bei einen der Läden vor Ort ein Fahrrad ausleihen und durch die wunderschöne Gegend fahren. Bei einer unserer Reisen war unsere Unterkunft direkt in der Gegend und da konnten wir direkt Fahrräder ausleihen. Das war super praktisch und die Unterkunft hat uns auch gut gefallen. Es ist eher ein Hostel, als ein richtiges Hotel: Hotel Graphy Nezu.
Wir hatten sehr viel Spaß so die Gegend zu erkunden, denn es ist eine der wenigen in Tokio, die sowohl das Große Kanto-Erdbeben 1923 als auch die Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges weitgehend unbeschadet überstanden hat. Dadurch ist hier das „alte Tokio“ bis heute spürbar.
Während der Kirschblüte ist besonders der Stadtteil Yanaka zu empfehlen, denn da sind viele Kirschbäume die die Gegend rund um den Friedhof zum blühen bringen. Die lange Allee verwandelt sich in einen wunderschönen Blütentunnel.
Restaurant Tipp:
Nezu Kamachiku - hier kannst du traditionell und super leckere Udon essen! Dieser Besuch hat uns persönlich sehr gefallen.
CIBI - ein perfekter Stopp in der Fahrradtour um einen Tee oder Kaffe und ein leckeres Avocadobrot zu genießen.
Tokyo Bay
Die Gegend rund um Tokyo Bay gehört zu den modernsten und futuristischsten Teilen Tokios. Hier erwarten dich beeindruckende Architektur, spektakuläre Brücken, künstliche Inseln und einzigartige Erlebnisse wie digitale Kunstinstallationen.
- Odaiba und Rainbow Bridge
In Odaiba befindet sich einer meiner Lieblingsaussichten in Tokio. Die künstliche Insel bietet neben futuristischer Architektur, einem große Freizeitangebot und Shoppingmalls einen Blick auf die Rainbow Bridge. Die 798 Meter lange Brücke ist ein Wahrzeichen Tokios.
Vom Odaiba Beach bis Sunset Tower kann man einen wundervollen Spaziergang machen und hat einen perfekten Blick auf die wunderschöne Rainbow Bridge und die Skyline Tokios! Ich liebe diese Aussicht und kann mich daran nie sattsehen. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit wird die Brücke wunderschön beleuchtet und sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre.
Tipp: In einer unserer Reise haben wir im Restaurant Gonpachi Odaiba gegessen. Hier könnt ihr japanische Essen genießen und dabei, dank Fensterfront, einen wundervollen Blick auf die Rainbow Bridge genießen. Ein richtiges Highlight!
Zudem bietet die Insel diverse weitere Angebote:
-Joypolis - ein großer Indoor-Themenpark
-Fuji TV Gebäude mit Aussichtsplattform
-Unicorn Gundam Statue (für Gundam Fans und Otakus)
-Eine kleine Nachbildung der Freiheitsstatue
-Diverse Museen wie Madame Tussauds Tokyo und Legoland Discovery Center
-Ghibli Store
- TeamLab Planets
Das immersive Digitalmuseum teamLab Planets Tokyo gehört zu den beeindruckendsten Kunsterlebnissen in Tokio. In den verschiedenen Räumen tauchst du barfuß in die interaktive Licht-, Wasser- und Spiegelwelten ein und wirst selbst Teil der Kunstinstallation.
Ein ganz neues Erlebnis - vor allem, dass man barfuß durch viele der Installationen läuft, macht den Besuch noch intensiver.
Die beliebtesten Räume sind: The Infinite Crystal Universe, Drawing on the Water Surface, Floating in the Falling Universe of Flowers, Floating Flower Garden.
Das Museum ist beliebt und eine vorherige Reservierung ist notwendig. In der folgenden Info Box habe ich dir die Website verlinkt.
Mini Info Box
Lage: Toyosu
Nächste Station: Toyosu Station, Shin-Toyosu Station
Zeit einplanen: 1-4 Stunden
Eintritt: 4200-4800Yen (23-26€)
Warum besonders: Da man barfuß durch Wasserinstallationen, spiegelnde Räume und Lichtwelten läuft, fühlt sich der Besuch sehr intensiv an.
Fotospot-Tipp: Das ganze Museum!
Öffnungszeiten: 8.30 bis 22.00 Uhr (letzter Einlass: 21.00 Uhr)
Webseite: https://www.teamlab.art/e/planets/
Am Eingang des teamLab Planet gibt es mit dem Vegan Ramen UZU Tokyo eine kleine Möglichkeit zu essen. In Kyoto gibt es dazu ein ganz eigenes spektakuläres Restaurant! Meinen ausführlichen Beitrag dazu findest du hier im Kyoto Guide.
Vergleich teamLab Planets und Borderless
Im Gegensatz zum ebenfalls bekannten teamLab Borderless folgst du bei teamLab Planets einem festen Rundgang durch die Ausstellungen, während man sich bei Borderless frei durch die Räume bewegen und die Kunstwerke immer wieder neu entdecken kann.
Für mich sind beide Museen absolut beeindruckend und ich könnte jetzt nicht sagen, welches ich die eher empfehlen würde. Beide sind auf ihre eigene Art und Weise interessant, spannend und eindrucksvoll. Schau dir vielleicht vorher im Internet an, welche Räume dich eher beeindrucken oder handle instinktiv, ob du lieber barfuß laufen möchtest oder nicht. Im teamLab Planet wirkt intensiver und besonders beeindruckend, während man Borderless ohne festen Rundgang im eigenen Tempo das Museum entdecken kann. Falls du wenig Zeit hast, besuche eher Borderless, da dies näher am Zentrum und dadurch etwas leichter zu erreichen ist.
-> teamLab Borderless und Planets im Vergleich: Hier gehts zum eigenen Blogbeitrag!
- Weiteres zu Tokyo Bay
Egal ob bei Odaiba oder teamLab Planets, ich laufe super gerne in der Gegend rum. Einfach ein entspannter Spaziergang zwischen beiden Sehenswürdigkeiten ggf. auch zum Sonnenuntergang. Mir gefällt es dort sehr und die Atmosphäre ist irgendwie total entspannend und die Aussicht dazu schön mit Tokios Skyline.
Setagaya
Der Stadtteil Setagaya zeigt eine entspannte und kreative Seite Tokios. Zwischen beliebten Second-Hand-Shoppingvierteln, süßen Cafés, grünen Parks und besonderen Tempelanlagen gibt es hier einige spannende Orte abseits der großen Touristenströme zu entdecken.
- Shimokitazawa: 2nd Hand Shopping, Vintage & Szeneviertel
Dies ist ein Stadtteil im Bezirk Setagaya in Tokio. Es ist bekannt als entspanntes, trendiges Szenenviertel, das sich deutlich von den neonlichtdurchfluteten Zentren wie Shibuya oder Shinjuku unterscheidet. Der Stadtteil ist ein Paradies für Vintage-Shopping. Zu finden sind Secondhand-Kleidung, Retro-Boutiquen, gebrauchte Schallplatten und Bücher.
Das Viertel ist fußgängerfreundlich, entspannt und ein Zentrum für Jugend- und Subkultur. Dank des Kitazawa Murat Project sind über 15 großformatige Wandgemälde in den Straßen zu finden.
Es macht wirklich Spaß sich hier durch die Straßen und Gassen treiben zu lassen. Insgesamt ein cooler und entspannter Vibe.
- Shiro-Hige’s Cream Puff Factory
Dies ist die weltweit einzige von Studio Ghibli offiziell lizenzierte Bäckerei, die Windbeutel in Form des beliebten Charakters „Totoro“ herstellt. Die Bäckerei wird von der Schwägerin von Hayao Miyazaki betrieben. Die gefüllten Windbeutel gibt es in verschiedenen Sorten und daneben werden auch andere Produkte zum Essen angeboten. Natürlich sind die Windbeutel sehr beliebt. Sei frühzeitig da und plane Wartezeit mit ein. Am besten werktags 10-30 Minuten vor Öffnung. Meist sind die Windbeutel schon am frühen Nachmittag ausverkauft. Man kann vor Ort in der Bäckerei sitzen und die Windbeutel verzehren oder welche zu Mitnehmen kaufen.
Öffnungszeiten: 10.30 bis 19.00 Uhr, Geschlossen: Dienstags (falls Dienstags ein Feiertag, dann Mittwoch geschlossen)
Es gibt noch eine Zweigstelle in der Nähe des Ghibli Museums (Kichijoji-Laden), dazu mehr im nächsten Abschnitt, wo ich auch genauer zum Ghibli Museum eingehe.
- Hanegi Park
Der Hanegi Park ist besonders für seine über 650 Pflaumenbäume bekannt, die zwischen Februar und März blühen. Während dieser Zeit findet hier das beliebte Pflaumenblütenfestival statt.
- Gotokuji Tempel
Katzenfans sollten jetzt die Ohren spitzen. Der Gotokuji Tempel gilt als Geburtsort der berühmten Maneki-neko und ist bekannt als der Winkekatzen-Tempel. Etwa 10.000 Katzenfiguren zieren den Tempel. Es handelt sich um eine eher kleine, ruhige buddhistische Anlage, die neben der Hauptattraktion, den Katzen, eine dreistöckige Pagode und schöne Grünanlagen bietet.
Nächste Station: Gotokuji Tempel, Miyanosaka Station
Eintritt: kostenlos
Öffnungszeiten: 6.00 bis 17.00 Uhr
Mitaka
Ghibli Fans sollten diesen Stadtteil nicht verpassen, denn hier steht das berühmte Ghibli Museum in Tokio. Tickets zu bekommen ist nicht ganz so einfach, deshalb gebe ich noch ein paar Tipps dazu.
- Ghibli Museum
Der ruhige Stadtteil Mitaka ist vor allem für eine ganz besondere Attraktion bekannt: das liebevoll gestaltete Ghibli Museum. Fans der Filme von Hayao Miyazaki können hier in die magische Welt von Studio Ghibli eintauchen und viele Details, Figuren und Hintergründe aus den beliebten Animationsfilmen entdecken.
Das Museum ist sehr beliebt und Tickets müssen vorab reserviert werden. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass dies auch gar nicht so einfach ist.
Die Tickets muss man über die offizielle Website www.ghibli-museum.jp/en/tickets/ kaufen und das jeweils am 10. jeden Monats um 10Uhr morgens japanischer Zeit. Je nach Sommer- oder Winterzeit ist dies in Deutschland 2 oder 3 Uhr nachts. Innerhalb weniger Minuten sind die Tickets bereits ausverkauft. Neben den Tickets auf der offiziellen Website, kann man Führungen und erweiterte Tickets über getyourguide oder klook gegen einen Aufpreis erwerben.
In dem Museum gibt es das Café Strass Hat. Ab 11 Uhr kann man hier Essen bestellen. Versuche entweder an die Tickets ab 10Uhr zu kommen um hier dann direkt um 11 Uhr essen zu können oder stelle dich sonst auf Wartezeit ein.
Mini Info Box
Lage: Mitaka
Nächste Station: Mitaka Station, Kichijoji Station
Zeit einplanen: 1-4 Stunden
Eintritt: 1000Yen (5,50€)
Fotospot-Tipp: Das Dach mit Roboter und Garten
Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr, Geschlossen: Dienstags und weitere einzelne Tage und Feiertage, siehe offizieller Kalender auf der Website.
Ca. 20min vom Ghibli Museum entfernt befindet sich die Zweigstelle der Shiro Hige’s Cream Puff Factory - Kichijoji. Auch hier kannst du die leckeren Totoro Windbeutel genießen. In diesem Standort wird exklusiv der „Katzenbus“ als Sando-Keks angeboten und es ist ausschließlich ein Take-Out-Shop. Auch hier gilt der Tipp frühzeitig da zu sein, da die Produkte schnell ausverkauft sind.
Meine persönlichen Lieblingsorte
Tokio hat unglaublich viele Sehenswürdigkeiten. Einige Orte haben mir aber besonders gut gefallen - sei es wegen der Atmosphäre, der Aussicht oder einfach wegen besonderer Erinnerungen.
- Kirby Café
Für Nintendo-Fans ein absolutes Highlight. Die liebevoll gestalteten Gerichte und die komplette Kirby-Thematik machen das Café zu einem besonderen Erlebnis. Ich als absoluter Kirby Fan bin immer ganz aufgeregt vor einem Besuch. - Café Meursault
Ein gemütliches Café mit wunderschönem Blick auf den Sumida-Fluss und den Skytree, perfekt für eine entspannte Pause bei Kaffee/Tee und Kuchen. - Tokyo Tower
Auch wenn der Tokyo Skytree höher ist, hat der Tokyo Tower für mich einfach mehr Charme. Besonders abends wirkt er mit seiner Beleuchtung unglaublich schön. - Shibuya Gyoza
Ein kleines Restaurant in Shibuya, das für seine knusprigen und unglaublich leckeren Gyoza bekannt ist – perfekt für den schnellen und günstigen Snack. - Tokyo Disneyland
Ein Ort voller Magie und Nostalgie, an dem man für einen Tag komplett in die Welt von Disney eintauchen kann. Für mich waren es weltweit die magischsten Disney Momente. - Hamarikyu Park
Einer meiner Lieblingsparks in Tokio. Die Mischung aus traditionellen Garten und moderner Skyline im Hintergrund ist einzigartig. (Und vielleicht liegt es etwas an meinem geliebten Tokyo Tower im Hintergrund) - Tokyo Bay – mit Blick auf die Rainbow Bridge
Besonders abends ein magischer Ort, wenn die Brücke beleuchtet ist und sich die Lichter der Stadt im Wasser spiegeln.
Otaku Life in Tokio
Wenn du ein Anime-, Manga- oder Nintendo-Fan bist, wirst du Tokio lieben. Hier findest du eine kompakte Übersicht der besten Orte, um in die Otaku-Welt einzutauchen – von Vierteln über Cafés bis hin zu den wichtigsten Stores.
- Anime & Gaming Viertel
Akihabara
Ikebukuro
Sunshine City
- Nintendo & Kirby
Nintendo Store Tokyo
Kirby Café
Kirby Café Store
Kirby Café Petit
- Pokémon
Pokémon Center Mega Tokyo & Pikachu Sweets
Pokémon Center Tokyo DX
Pokémon Center Shibuya
Pokémon Store Tokyo Station Shop
Pokémon Center Skytree Town Solamachi
Pokémon Center Tokyo Bay
- Merchandise & Sammlerstores
Tokyo Solamachi
Tokyo Station Einkaufszentrum First Avenue Tokyo Station
Surugaya Shinjuku und Akihabara
One Piece Straw Hat Store – Shibuya Main Store
One Piece Mugiwara Store Harajuku
One Piece Mugiwara Store Ikebukuro
Ghibli Store Tokyo Skytree Town Solamachi
Ghibli Store Tokyo Station
Ghibli Store Ikebukuro
Ghibli Store DiverCity Tokyo Plaza
Sumikko Gurashi Shop Tokyo Station
Yamashiroya Ueno
Kiddy Land (Shibuya, Shinjuku, Ikebukuro)
Liberty Akihabara
Sanrio: es gibt sehr viele Stores in ganz Tokyo, teilweise mehrere in einem Stadtteilen, als eigener Store oder als eigenes Abteil in einem Kaufhaus. Die Stadtteile sind Shibuya, Shinjuku, Harajuku, Tokyo Station, Ginza, Ueno, Ikebukuro, Aasakusa, Tokyo Skytree Town Solamachi, Odaiba
Sanrio Characters Garden Café
Cinnamoroll Café
Pompompurin Café
Sanrio Café Ikebukuro
Detektiv Conan Café (kein festes Café, zeitbasiert und wechselnder Standort)
Harry Potter Café Akasaka
The Gundam Base Tokyo Odaiba
Jump Shop Tokyo Skytree Town Solamachi
Jump Shop Shibuya Parco
Jump Shop Tokyo Station
Jump Shop Tokyo Dome City
Jump Shop Ikebukuro
Disney Flagship Store Tokyo Shinjuku
Disney Store Shibuya
Disney Store Ikebukuro
Marvel Store Ikebukuro
Animate Ikebukuro Flagship Store
Animate Akihabara
Animate Shibuya
Animate Shinjuku
Animate Sumida
Filialen von:
Mandarake
Lashinbang
Book Off und Book Off Plus
K-Books
Praktische Tipps für Tokio
- Free Walking Touren
Wenn du deine Reisen und Städtetrips gerne mit einer Stadttour erkundest, empfehle ich dir dich etwas über Free Walking Touren zu informieren.
Bevor du viel Geld für eine geführte und gehetzte Tour in Tokio zahlst, informiere dich über ein Angebot verschiedener Free Walking Touren in Tokio. Diese kostenlosen Stadtführen bieten einen guten Einblick in die Kultur und Geschichte der Stadt. Diese werden primär auf Englisch durchgeführt, sind aber eine beliebte und kosteneffiziente Methode.
Die Tour ist kostenlos, meist wird am Ende aber etwas Trinkgeld (freiwilliger Betrag) erwartet.
- Gutes Schuhwerk
Tokio ist wie bereits schon erwähnt eine riiiiesige Stadt. Ziehe auf jeden Fall bequeme Schuhe an. Auch wenn man viel Bahn oder Metro fährt, kommen am Ende doch gerne mal 20.000 bis 30.000 Schritte pro Tag zusammen.
- Don Quijote (Donki)
Dies ist eine der bekanntesten und größten Discounter-Ketten in Japan. Die Geschäfte sind legendär für ihre extrem große Produktvielfalt, günstige Preise, laute Musik und eine oft labyrinthartige, bunte Gestaltung. Ggf. erwartet dich eine kleine oder große Reizüberflutung.
Die beliebten und zentalen Stores, wie z.B. in Shibuya, sind oft hoch besucht. Um ein entspannteres Einkaufserlebnis genießen zu können schau einfach mal bei Google Maps, wo es überall Stores gibt und begebe dich in einen weniger bekannten. Donki ist eine Kette und es gibt sie wirklich überall mit unzähligen Stores in Japan.
- Baseball
Eine eher unerwartetes, aber unglaublich authentisches Erlebnis in Tokio ist ein Baseballspiel. Baseball gehört in Tokio zu den beliebtesten Sportarten und ist ein wichtiger Teil der japanischen Alltagskultur. Besonders Spiele der Yomiuri Giants im berühmten Tokyo Dome sind ein echtes Erlebnis. Wir kamen im Mai 2025 selbst in den Genuss im Meiji Jingu Baseball Stadium solch ein Spiel zu erleben. Man bekommt hier einen spannenden Einblick in die japanische Sportkultur mit begeisterten Fans, Gesängen und einer einzigartigen Stadionstimmung. Selbst wer kein großer Baseballfan ist wird sehr viel Spaß haben.
Tipp für 2- bis 5-Tages-Routen in Tokio
Die folgenden Routen sind Vorschläge, die dir helfen sollen, Tokio strukturiert zu erkunden. Du musst nicht alles genau so umsetzen – nutze sie eher als Inspiration und passe sie an dein Tempo und deine Interessen an.
Damit du das Beste aus deiner Zeit in Tokio herausholen kannst, habe ich dir verschiedene Routen für 2 bis 5 Tage zusammengestellt. Ich nenne dir die Highlights, die du dort entdecken kannst. Natürlich kannst du alles jederzeit nach deinen eigenen Präferenzen anpassen und ergänzen. Pro Tag sind die Orte so gewählt, dass sie von der Route, den Bahnverbindungen und Entfernungen gut zusammenpassen. Teilweise habe ich 3-4 Stadtteile pro Tag eingeplant, die man gut schaffen kann. Doch es ist etwas sportlich und man hat pro Stadtteil nur wenig Zeit. Wenn du es entspannter angehen möchtest, empfehle ich dir jedoch, dich auf maximal zwei Stadtteile pro Tag zu konzentrieren.
Wenn du deine Reise mit dem Shinkansen fortsetzt und am Abreisetag noch etwas Zeit in Tokio hast, kannst du den Vormittag ideal nutzen, um den Kaiserpalast Tokio zu erkunden, da dieser ganz in der Nähe der Tokyo Station liegt. Wie das Ganze mit dem Gepäck funktioniert und was du generell zum Shinkansen wissen solltest, erfährst du in meinem separaten Beitrag dazu.
Solltest du nur einen einzigen Tag Zeit in Tokyo haben empfehle ich dir:
Asakusa Senso-ji Tempel oder Harajuku Meiji Schrein, Skytree oder Tokyo Tower, Shibuya oder Shinjuku
2 Tage
1. Tag:
-Minato (Tokyo Tower, Zojo-ji Tempel, ggf. Hamarikiyu Park und/oder Kyu-Shiba-Rikyu-Garten, ggf. teamLab Borderless)
-Ggf. Kaiserpalast
-Während der Kirschblüte ggf. Meguro River
-Shibuya (Shibuya Crossing, Hachiko Statue, Shopping, Bummeln und Schlendern, während der Kirschblüte Sakurazaka)
-Meiji-Schrein
-Shinjuku (Nightlife, 3D Screen, Kabukicho Tower, Omoide Yokocho)
2. Tag:
-Asakusa (Senso-ji Tempel)
-Sumida River mit Ausblick auf den Skytree
-Ggf. Skytree und Solamachi Einkaufszentrum
-Ueno (Ueno Park, Amekoyo Shopping District)
-Akihabara (Stadtteil erkunden und erleben)
Tipp: Beschränke dich bei 2 Tagen am besten auf einen Aussichtpunkt.
Bei dieser Route hast du folgende Möglichkeiten:
Tokyo Tower, Caretta Shiodome Sky View (beim Hamarikiyu Park), Shibuya Sky, Government Building (Nähe Shinjuku), Skytree
Entspannte Variante:
1. Tag:
-Kaiserpalast
-Meiji-Schrein
-Shibuya
2. Tag:
-Asakusa (Senso-ji Tempel)
-Ueno
-Ggf. Nezu
->nutze Shibuya Sky ggf. aus Aussichtspunkt
->kostenloser Aussichtpunkt: Government Building
3 Tage
1. Tag:
-Ggf. Kaiserpalast
-Während der Kirschblüte ggf. Meguro River
-Shibuya (Shibuya Crossing, Hachiko Statue, Shopping, Bummeln und Schlendern, während der Kirschblüte Sakurazaka)
-Meiji Schrein
-Shinjuku (Nightlife, 3D Screen, Kabukicho Tower, Omoide Yokocho)
2. Tag:
-Minato (Tokyo Tower, Zojo-ji Tempel, ggf. Hamarikiyu Park und/oder Kyu-Shiba-Rikyu-Garten, ggf. Hie Schrein, ggf. teamLab Borderless)
-Ggf. Ginza und Tsukishima Monja Street
-teamLab Planets
-Odaiba
3. Tag:
-Asakusa (Senso-ji Tempel)
-Sumida River mit Ausblick auf den Skytree
-Ggf. Skytree und Solamachi Einkaufszentrum
-Ueno (Ueno Park, Amekoyo Shopping District)
-Akihabara (Stadtteil erkunden und erleben)
Tipp: Beschränke dich bei 3 Tagen am besten auf ein bis zwei Aussichtpunkte. Bei dieser Route hast du folgende Möglichkeiten:
Tokyo Tower, Caretta Shiodome Sky View (beim Hamarikiyu Park), Shibuya Sky, Government Building (Nähe Shinjuku), Skytree
Entspannte Variante:
1. Tag
-Shibuya
-Meiji Schrein
-Shinjuku
2. Tag
-Kaiserpalast
-Minato (Tokyo Tower, Zojo-ji Tempel, teamLab Borderless)
3. Tag
-Asakusa (Senso-ji Tempel)
-Ueno
-Ggf. Nezu oder Skytree
->nutze den Tokyo Tower oder Skytree ggf. als Aussichtspunkt
->kostenloser Aussichtspunkt: Asakusa Tourist Information Center, Caretta Shiodome Sky View, Government Building
4 Tage
1. Tag:
-Während der Kirschblüte ggf. Meguro River
-Shibuya (Shibuya Crossing, Hachiko Statue, Shopping, Bummeln und Schlendern, während der Kirschblüte Sakurazaka)
-Meiji Schrein und ggf. Takeshita Street (Harajuku)
-Shinjuku (Nightlife, 3D Screen, Kabukicho Tower, Omoide Yokocho)
2. Tag:
-Ueno (Ueno Park, Amekoyo Shopping District)
-Nezu & Yanaka
-Akihabara (Stadtteil erkunden und erleben)
-Minato (Tokyo Tower, Zojo-ji Tempel)
-Roppongi (Roppongi Hills)
3. Tag:
-Kaiserpalast
-Ggf. Ginza und Tsukishima Monja Street
-Ggf. Hamarikyu Park
-teamLab Planets
-Odaiba (Tokyo Bay)
4. Tag:
-Asakusa (Senso-ji Tempel)
-Sumida (Sumida Park, Sumida River, Kyu-Yasuda-Garten, ggf. Fukagawa-Edo-Museum)
-Skytree
Tipp: Bei dieser Route hast du folgende Möglichkeiten an Aussichtspunkten:
Shibuya Sky, Government Building (Nähe Shinjuku), Tokyo Tower, Tokyo City View (Roppongi Hills Mori Tower), Caretta Shiodome Sky View (beim Hamarikiyu Park), Skytree
Entspannte Variante:
1. Tag:
-Shibuya
-Meiji Schrein
-Shinjuku
2. Tag:
-Ueno
-Akihabara
-Minato (Tokyo Tower, Zojo-ji Tempel)
3. Tag:
-Kaiserpalast
-teamLab Planets
-Odaiba
4. Tag:
-Asakusa (Senso-ji Tempel)
-Sumida
-Skytree
->nutze den Tokyo Tower oder Skytree ggf. als Aussichtspunkt
->kostenloser Aussichtspunkt: Asakusa Tourist Information Center, Caretta Shiodome Sky, Government Building
5 Tage
1. Tag:
-Kaiserpalast
-Ginza
-Akihabara (Stadtteil erkunden und erleben)
-Ueno (Ueno Park, Amekoyo Shopping District)
2. Tag:
-Akasaka (Hie Schrein)
-Roppongi (Roppongi Hills)
-Minato (Tokyo Tower, Zojo-ji Tempel, ggf. Hamarikiyu Park und/oder Kyu-Shiba-Rikyu-Garten)
-Tsukishima Monja Street
-teamLab Planets
-Odaiba (Tokyo Bay)
3. Tag:
-Nezu & Yanaka
-Asakusa (Senso-ji Tempel)
-Sumida (Sumida Park, Sumida River, ggf. Kyu-Yasuda-Garten)
-Skytree
4. Tag:
-Ikebukuro (Shopping und Sunshine City oder Sōsakumen Kōbō Nakiryū und Sky Park Sunshine City, ggf. -Sakura Tram im Frühling)
-Shinjuku (Nightlife, 3D Screen, Kabukicho Tower, Omoide Yokocho, Shinjuku Gyoen Park)
5. Tag:
-Setagaya (Shimokitazawa, Gotokuji Tempel, ggf. Shiro Hige’s Cream Puff)
-Harajuku (Takeshita Street, ggf. Omotesando, ggf. Yoyogi Park)
-Meiji-Schrein
-Während der Kirschblüte ggf. Meguro River
-Shibuya (Shibuya Crossing, Hachiko Statue, Shopping, Bummeln und Schlendern, während der Kirschblüte Sakurazaka)
Tipp: Bei dieser Route hast du folgende Möglichkeiten an Aussichtspunkten:
Tokyo City View (Roppongi Hills Mori Tower), Tokyo Tower, Skytree, Sky Park Sunshine City, Government Building, Shibuya Sky
Entspannte Variante:
1. Tag:
-Kaiserpalast
-teamLab Planets
-Odaiba
2. Tag:
-Minato (Tokyo Tower, Zojo-ji Tempel, Hamarikiyu Park)
-Tokyo Station
-Kaiserpalast
3. Tag;
-Setagaya
-Meiji-Schrein
-Shibuya oder Shinjuku
4. Tag:
-Asakusa (Senso-ji Tempel)
-Sumida
-Skytree
5. Tag:
-Nezu & Yanaka
-Ueno
-Akihabara
->nutze den Tokyo Tower oder Skytree ggf. als Aussichtspunkt
->kostenloser Aussichtspunkt: Asakusa Tourist Information Center, Caretta Shiodome Sky View, Government Building
Essen
Tokio ist ein absolutes Paradies für Food-Liebhaber – kaum eine andere Stadt der Welt bietet eine so große kulinarische Vielfalt. Mit über 150.000 Restaurants gilt Tokio als eine der Städte mit den meisten Restaurants weltweit – tatsächlich gibt es hier mehr Lokale als in ganz Deutschland zusammen. Von günstigen Ramen-Shops und kleinen Thekenrestaurants bis hin zu exklusiven Fine-Dining-Erlebnissen ist für jedes Budget etwas dabei.
Dabei unterscheidet sich die Esskultur deutlich von der in Deutschland: Viele Restaurants sind klein, spezialisiert auf ein Gericht und darauf ausgelegt, dass man isst und dann wieder geht, statt lange sitzen zu bleiben. Gleichzeitig gibt es aber auch viele gemütliche Cafés, in denen du entspannt länger verweilen und eine kleine Pause vom Trubel der Stadt einlegen kannst.
Die japanische Küche ist traditionell stark von Fleisch und Fisch geprägt, dennoch wird es immer einfacher, vegetarische und vegane Optionen zu finden, auch wenn diese oft eher auf internationale Gäste ausgerichtet sind. Viele Einheimische verstehen noch nicht ganz den Unterschied zu vegetarisch und vegan.
All das zusammen macht es umso spannender, sich durch Tokios Essenswelt zu probieren und immer wieder neue, überraschende Orte zu entdecken.
Nun habe ich ein paar allgemeine Tipps für Restaurants:
Tokio hat ein überdurchschnittlich großes Restaurants- und Essensangebot. In den beliebten 24/7 Convenience Stores findest du jederzeit leckere Produkte. Auch ganze Gerichte direkt zum Aufwärmen oder einfache Instant Nudeln. Begebe dich auch gerne mal in japanische Supermärkte. Dort wird eine große Auswahl an Speisen und Gerichten frisch zubereitet und sind meistens günstiger als im Convenience Store.
Ein weiterer guter Tipp sind Einkaufszentren. Dort gibt es meist im obersten Stockwerk eine große Auswahl an Restaurants, die allerdings oft etwas teurer sind. Im Untergeschoss (häufig als BF1 bezeichnet) findet man ebenfalls viele Essensmöglichkeiten – meistens kleinere Läden, günstigere Angebote oder auch reine To-go-Stände. Manchmal gibt es dort auch Bereiche, die sich hauptsächlich auf süße Speisen und Desserts spezialisiert haben. Am Eingang der Einkaufszentren findet man in der Regel eine Übersichtstafel, auf der alle Restaurants und Geschäfte aufgelistet sind.
Auch Bahnhöfe sind ein guter Ort, um leckeres Essen zu finden. Häufig gibt es dort Restaurants im Untergeschoss, in angeschlossenen Einkaufszentren in den oberen Stockwerken oder verteilt über das gesamte Bahnhofsgebäude.
In Japan gibt es viele beliebte und bekannte Restaurantketten, die für gutes, schnelles und oft überraschend günstiges Essen stehen und sich perfekt für den Alltag oder eine unkomplizierte Mahlzeit zwischendurch eignen und gleichzeitig einen authentischen Einblick in den japanischen Alltag geben. Im Folgenden habe ich dazu eine Liste für dich:
Klassiker & „Must Try“
-CoCo Ichibanya (Coco Curry) – Japanisches Curry, komplett individuell anpassbar
Tipp: Mein absoluter Favorit und generell liebe ich japanisches Curry!
-Ichiran – berühmte Ramen-Kette mit Einzelkabinen, sehr touristisch, aber trotzdem cool
Tipp: Suche ggf. Filialen abseits der Hotspots oder in anderen Städten und meide die Stoßzeiten zum Essen, dann muss man gar nicht so lange warten.
-Ippudo – hochwertige Ramen, etwas edler
-Din Tai Fung – weltbekannt für seine Xiao Long Bao (gedämpfte Suppen Dumplings). Ein ursprünglich taiwanisches Restaurant, welche in Tokio mittlerweile oft vertreten ist. Etwas teurer als typische Ketten, aber qualitativ richtig stark und perfekt, wenn du Lust auf etwas Besonderes hast.
Tipp: Ich liebe es!
Günstig & typisch japanisch (Alltag!)
-Sukiya – riesige Kette für Gyudon (Rindfleisch-Reis-Schalen), super günstig
-Matsuya – ähnlich wie Sukiya, oft auch Curry & andere Gerichte
-Yoshinoya – einer der Klassiker unter den Gyudon-Ketten
Sushi & japanische Klassiker
-Kura Sushi – günstiges Sushi vom Fließband, macht richtig Spaß
-Sushiro – ebenfalls vom Fließband, super beliebt und günstig
-Tendon Tenya – Tempura-Reisgerichte zu fairen Preisen
Weitere coole Ketten
-Marugame Seimen – frische Udon-Nudeln
-Ootaya – klassische japanische „Hausmannskost“ (Teishoku)
-Gyu-Kaku – Yakiniku (Grillrestaurant, etwas mehr Erlebnis)
-MOS Burger – japanische Version von Burgern, überraschend gut
-Pepper Lunch – Steak auf heißer Platte zum Selbstgaren
Cafés & Snacks
-Mister Donut – extrem beliebt in Japan, große Auswahl an Donuts & Snacks
-Doutor Coffee – günstiger Kaffee & kleine Snacks, perfekt für eine kurze Pause
Tipp: unser Favorit!
-Komeda´s Coffee – gemütliches Café mit großen Portionen (z.B. Frühstück & Sandwiches)
Persönliche Empfehlungen
Damit du dich vor Ort besser zurechtfindest, habe ich dir hier ein paar persönliche Empfehlungen zusammengestellt:
-Sosakumen Kobo Nakiryu
-Shibuya Gyoza
-Eggs `n`Things
-Ginza Sembikiya
-Curry House CoCo Ichibanya World Kyobashi Edogrand
-Gonpachi Odaiba
-Nezu Kamachiku
-CIBI Tokyo
-Café Meursault
-Clinton St. Baking Company
Otaku Lifestyle: Kirby Café, Pokémon Café, Sanrio Café
Vegan/Vegetarisch
Hier findest du einige Restaurants, die sich besonders gut für vegetarische oder vegane Optionen eigenen:
-Tokyo Vegan Ramen Center Harajuku Sohonzan
-CoCo Ichibanya (CoCo Curry) bietet auch ein vegetarisches Menü an
-Eggs `n`Things
-Nagi Shokudo
-Komeda is higashiginza
-Ginza Sembikiya
-Nezu Kamachiku
-CIBI Tokyo
-T’s Restaurant
Egal ob günstig oder gehoben, schnell oder entspannt. Tokio ist eine Stadt, in der Essen selbst zu einem Erlebnis wird! :D
Unterkünfte
Tokio bietet eine riesige Auswahl an Unterkünften. Von günstigen Hostels und Kapselhotels bis hin zu modernen Hotels und luxuriösen Unterkünften ist für jedes Budget etwas dabei. Im Vergleich zum Rest Japans sind Unterkünfte in Tokio allerdings meist etwas teurer und die Zimmer oft deutlich kleiner. Und mit deutlich kleiner, meine ich wirklich klein. Im Schnitt hat ein Standard-Hotelzimmer nur 10-15m². Mehr Platz und größere Zimmer sind dann dementsprechend teurer. Gehe mit dieser Einstellung an die Hotelbuchung ran, damit du am Ende nicht überrascht bist, dass sehr wenig Platz im Zimmer ist.
Dafür gibt es viele gute Lagen in ganz unterschiedlichen Stadtteilen. Je nachdem, ob du lieber zentral und lebendig oder ruhiger und entspannter wohnen möchtest.
Gerade bei einem längeren Aufenthalt kann es sich lohnen, das Hotel einmal zu wechseln, um verschiedene Seiten der Stadt kennenzulernen, z.B. ein paar Tage im Westen Tokios (Shinjuku, Shibuya) und ein paar Tage im Osten (Asakusa, Ueno, Nezu, Kanda, Akihabara). So sparst du teilweise längere Wege und erlebst die Stadt nochmal aus einer ganz anderen Perspektive.
Die bereits genannten Stadtteile sind auch meine Favoriten, was Unterkünfte angeht. Hier gibt es immer sehr gute Anschlüsse zu Bahnverbindungen und man ist schnell bei den Highlights.
Hier liste ich dir alle unseren bisherigen Unterkünften auf und dem jeweiligen Preisen pro Nacht für ein Doppelzimmer. Wir waren mit all den Unterkünften sehr zufrieden.
55€
60€
60€
117€
75€
100€
23€
57€
120€
APA Hotel Asakusabashi Ekikita
Hotel Graphy Nezu
Via Inn Akihabara
Onsen Ryokan Yuen Shinjuku
Hotel JAL City Haneda Tokyo West Wing
Sotetsu Fresa Inn Tokyo Kanda
Hotel Tomariya Ueno (Kapsel 1 Person)
Hotel Mystays Ueno Inaricho
E Hotel Higashi Shinjuku
Fazit
Tokio ist eine Stadt, die man kaum in Worte fassen kann – sie ist laut und ruhig zugleich, traditionell und modern, überwältigend und gleichzeitig unglaublich entspannt. Genau diese Gegensätze machen den besonderen Reiz aus und sorgen dafür, dass sich jeder Tag anders anfühlt.
Für mich ist Tokio ganz klar meine Lieblingsstadt. Besonders spannend finde ich den Kontrast zu anderen großen Metropolen in Asien wie Bangkok oder Kuala Lumpur, die oft deutlich lauter und chaotischer wirken. Tokio hingegen fühlt sich trotz seiner Größe erstaunlich ruhig, geordnet und respektvoll an – und man hat jederzeit ein sicheres Gefühl, egal wo man unterwegs ist.
Egal ob du durch die belebten Straßen von Shibuya läuft, in kleinen Gassen versteckte Restaurants entdeckst oder an ruhigen Tempeln zur Ruhe kommst – Tokio bietet unzählige Möglichkeiten und überrascht immer wieder aufs Neue. Für mich ist es eine Stadt, in die ich jederzeit zurückkehren werde, weil es immer noch mehr zu entdecken gibt.
Ich hoffe, dieser Guide hilft dir dabei, deine eigene perfekt Tokio-Reise zu planen und genauso viele unvergessliche Momente zu erleben.









































































































































































